Review: Merry Nightmare – Band 3 | Manga

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Am 18. Februar 2016 veröffentlichte TOKYOPOP den dritten Band ihrer neuen Serie »Merry Nightmare« von Yoshitaka Ushiki, der damit sein Deutschlanddebüt gab. Wir durften das Werk unter die Lupe nehmen und was euch erwartet, erfahrt ihr in unserem Review.

© 2015 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2008
Genre:Action, Fantasy, Supernatural
Publisher:TOKYOPOP
Mangaka:Yoshitaka Ushiki
Typ:Manga
Bände:bisher 15

dreameater merry

Yumeji Fujiwara ist im zweiten Jahr der Highschool und hat eine besondere Fähigkeit. Er kann eine seltsame Aura um Menschen herumsehen, die ihm verrät, was für einen Traum diese Person in der Nacht haben wird. Rot steht für lustige Träume, Blau für traurige und Braun für welche, in denen man läuft. Seine Trefferchance liegt jedoch bei Nichtmal 30%, sodass es bislang nicht mehr als ein kurioses Hobby ist. Es gibt jedoch eine Farbe, die immer zutrifft: Das pure Schwarz eines Albtraums.

Als Yumeji eines Tages das mysteriöse Mädchen namens Merry Nightmare trifft, soll sein Leben auf den Kopf gestellt werden. Denn sie ist ein sogenannter Traumdämon und versucht zurück in die Welt der Träume zu gelangen. Doch nicht alle Traumdämonen sind so friedlich wie Merry, die meisten von ihnen machen Jagd auf Menschen, um ihre Körper zu übernehmen. Um einen Weg zu finden, damit Merry zurückkehren kann und den Menschen zu helfen, die von den anderen Traumdämonen in die Irre geführt werden, beschließt Yumeji sich den Schreckgespenstern entgegen zu stellen.

Sowohl Merry und Yumeji als auch Engi und Yui wurden in den Tagtraum des Traumdämons Landsborough gezogen. Dieser erschafft ein tödliches Labyrinth und lässt seine Marionetten die vier angreifen. Zwar gelingt es den Helden, den Irrgarten zu zerstören, doch der Dämon verrät ihnen eine schockierende Wahrheit: Wenn Traumdämonen vernichtet werden, werden auch die Träume der Menschen, von denen die Dämonen Besitz ergriffen hatten, vernichtet. Merry und Engi zögern daraufhin, ihrem bösen Gegenspieler Schaden zuzufügen und Landsborough entkommt. Wie sollen sie nun Hercules daran hindern, die Herrschaft über die Realwelt an sich zu reißen? Die Situation, in der sich unsere Helden befinden, spitzt sich zu.

yoshitaka ushiki

Auch wenn Yoshitaka Ushiki hierzulande noch eher unbekannt sein dürfte, wird seine Serie »Nightmare Merry«, oder auch »Yumekui Merry«, bereits seit 2008 in Japan publiziert. Die Serie erscheint in Houbunshas »Manga Time Kirara Forward« und fasst mittlerweile bereits satte 14 Sammelbände. Auch eine Anime-Adaption zu Yoshitaka Ushikis Werk gab es bereits im Winter 2011, die von J.C.Staff produziert wurde und insgesamt 13 Episoden bekam.

Im dritten Band beendet Ushiki den aktuellen Handlungbogen und wir machen das erste Mal Bekanntschaft mit dem Antagonisten Hercules. Dieser fügt sich gut in das bereits bestehende Konstrukt ein und wird auf eine tolle Art und Weise eingeführt. Damit schafft er es Gleise für die Fortführung der Handlung zu legen und wirft viele neue Fragen auf, auf deren Beantwortung wir wohl noch eine Weile warten müssen. Auch die Zeichnungen von Yoshitaka Ushiki haben mir wieder sehr gut gefallen und sind optisch sehr ansprechend. Als Bonus gibt es zum Schluss noch einige Zeichnungen und Skizzen.

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Sowohl Merry und Yumeji als auch Engi und Yui wurden in den Tagtraum des Traumdämons Landsborough gezogen. Dieser zieht sie in ein tödliches Labyrinth und lässt seine Marionetten auf sie los. Es gelingt unseren Helden zwar den Irrgarten zu zerstören, doch als dieser ihnen verrät, was mit den Menschen passiert, von denen Dämonen Besitz ergriffen haben, nachdem die Dämonen zerstört wurden, hält Yumeji Engi davon ab Landsborough zu vernichten. Als wäre das nicht genug, taucht nun auch Hercules auf, der als erster Traumdämon in die Welt der Menschen kam.

Im dritten Band geht es mit den Abenteuern rund um die Traumdämonin Merry und Yumeji weiter. Yoshitaka Ushiki beendet den aktuellen Handlungbogen und legt gekonnt die Schienen für die Fortführung der Handlung. Dies tut er nicht nur durch das erste Auftreten des Antagonisten Hercules, sondern auch durch das Aufwerfen diverser Fragen. Auch optisch kann Ushiki wieder überzeugen und nimmt sich genügend Platz um die Welt von »Merry Nightmare« abzubilden. Auch wenn ich den zweiten Band als etwas stärker empfand, bleibt »Merry Nightmare« auf einem soliden Level.

Reviewbewertung 8

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