Review: Hiyokoi – Band 7 | Manga

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Am 14. April 2016 veröffentlichte TOKYOPOP den siebten Band von Moe Yukimuras »Hiyokoi« in Deutschland. Wir durften wieder einen Blick darauf werfen und verraten euch, was euch erwartet.

© 2015 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2009
Genre:Romance
Publisher:TOKYOPOP
Mangaka:Moe Yukimaru
Typ:Manga
Bände:14

schulfest

Die klein gewachsene Hiyori Nishiyama ist ein sehr schüchternes Mädchen. Wegen eines Unfalls vor der Einschulung beginnt ihr Highschool-Leben acht Monate verspätet. Hiyori ist verzweifelt, doch ihr Banknachbar Yushin hilft ihr, sich in der neuen Klasse einzuleben, und sie verliebt sich in ihn. Ein neues Schuljahr bricht an und Hiyori landet glücklicherweise wieder in derselben Klasse wie Yushin, auch wenn sie nicht mehr nebeneinandersitzen. Yushins neue Banknachbarin, die quirlige Reina, verliebt sich prompt in ihn und wird so zu Hiyoris neuer Rivalin.

Kurz vor den Sommerferien nimmt Hiyori all ihren Mut zusammen und lädt Yushin zu einem Feuerwerk ein. Bei diesem ersten Date sprudeln ihre Gefühle förmlich über und Hiyori gesteht Yushin ihre Liebe. Zu ihrem erstaunen bekommt sie jedoch keinen Korb, sonder ganz im Gegenteil. Yushin bittet sie seine Freundin zu werden.

Hiyori und Yushin sind nun schon eine Weile ein Paar, doch Hiyori ist sich noch oft sehr unsicher und weiß mit ihrem Glück gar nicht umzugehen. Als das Schulfest vor der Tür steht, meldet sich Hirose freiwillig, um als Klassenrepräsentant für das Schulfestkommitee zu fungieren. Durch eine unglückliche Verkettung der Zufälle, zu der auch eine Tombola gehört, enden jedoch Hiyori und Ko in dieser Position. Dadurch hat Hiyori nicht nur sehr viel zu tun, sondern verbringt auch viel mehr Zeit mit Ko als mit Yushin. In Yushin kommt ein Gefühl hoch, dass er bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte: Eifersucht. Dazu kommen fiese Kommentare seiner Klassenkameraden, die ihm sagen, wie gut Ko und Hiyori zusammenpassen. Wird die noch sehr junge Beziehung der beiden diesem Druck standhalten können?

moe yukimaru

Hiyokoi ist das erste und einzige Werk von Moe Yukimaru, dass ich bislang gelesen habe. In den Seitenspalten kam sie bislang immer sehr sympathisch rüber. Endlich ist die Kolumne zurückgekehrt. Dieses Mal erzählt uns Moe Yukimura von Musik, die sie aktuell hört, und zwei Animes, die sie gesehen hat. Anscheinend haben sie die Pinguine aus »Mawaru Penguindrum« so sehr abgelenkt, dass sie teilweise die Aufnahme gucken musste, um der Handlung folgen zu können. Außerdem beantwortet sie eine Fanfrage dazu, wie man am besten Mangaka wird und wie sie zur Mangaka geworden ist.

Nachdem im letzten Band endlich Hiyori und Yushin zueinander gefunden haben, war bei mir die Sorge groß, dass Moe Yukimura die Luft langsam ausgeht. Doch diese Sorge war unbegründet. Mit dem Handlungsbogen um das Schulfest strickt Yukimura die Geschichte weiter, ohne dabei das Interesse des Lesers zu verlieren. Besonders die Entwicklung um Ko und Ritsu hat mir sehr gut gefallen. Auch die Zeichnungen bleiben auf einem guten Niveau und der solide Lesefluss erhalten. Als Bonus gibt es am Ende wieder einige kleine 4-koma Manga und natürlich Mittans After-School-Tagebuch.

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fazit

Endlich haben Hiyori und Yushin zueinander gefunden, doch leider haben sie kaum Zeit, ihre Zweisamkeit zu genießen. Das Schulfest steht vor der Tür und durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen muss ausgerechnet Hiyori sich zusammen mit Ko um die Organisation kümmern. Dabei hat sie nicht nur viel zu tun, sondern verbringt auch viel mehr Zeit mit Ko als mit Yushin. Kann ihre noch so frische Beziehung das verkraften?

Im siebten Band von »Hiyokoi« geht es endlich mit der Geschichte um Hiyori und Yushin weiter. Nachdem die beiden im letzten Band endlich zueinander gefunden haben, schafft es Moe Yukimura dennoch die Geschichte weiterzuerzählen, ohne das Interesse des Lesers zu verlieren. Besonders die Entwicklung einiger Nebencharaktere ist mir positiv aufgefallen. Auch die Zeichnungen von Moe Yukimura bleiben so zuckersüß wie ihre Geschichte und konnten mich wieder überzeugen. Wer »Hiyokoi« bislang verpasst hat, sollte dies schnell ändern.

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