Review: Magical Girl Site – Band 1 | Manga

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Am 12. Mai 2016 veröffentlichte TOKYOPOP den ersten Band ihrer neuen Serie »Magical Girl Site« von Kentaro Sato. Viele werden sein Werk »Magical Girl of the End« kennen, das sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Wir durften seinen neuen Titel unter die Lupe nehmen und was euch erwartet, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr:Japan, 2013
Genre:Mystery
Publisher:TOKYOPOP
Mangaka:Kentaro Sato
Typ:Manga
Bände:bisher 4

magical girl site

Das Leben von Aya Asagri ist die reinste Hölle. Zum einem wird sie in der Schule von ihrem Mitschülern gemobbt, zum anderen misshandelt und vergewaltigt sie ihr Bruder Tag für Tag zu Hause. Das Einzige, was ihr Kraft gibt das alles durchzustehen, ist die kleine streunende Katze, die sie jeden Tag besucht und auch füttert.

Eines Tages wird sie wieder in der Schule gemobbt. Ihre Mitschüler stecken ihren Kopf ins Kloschüssel bis sie dabei fast ertrinkt. Nachdem sich die Mitschüler über sie lustig gemacht haben, bekommt sie schon eine SMS von ihrem Bruder, dass sie sofort nach Hause kommen soll. Zu Hause angekommen fesselt und vergewaltigt sie ihr Bruder. Als ihr Bruder mit ihr fertig ist und sie darüber nachdenkt, wieso so etwas schreckliches Tag für Tag passiert, schaltet sich ihr Computer plötzlich ein. Auf dem Bildschirm ist ein hässliches Mädchen zu sehen, das ihr sagt, dass Aya magische Kräfte bekommt, weil ihr Leben ein einziges Elend ist. Außerdem sagt das Mädchen im Bildschirm, sie würde einen Zauberstab bekommen und zu einem Magical Girl werden.

Am nächsten Tag als sie auf dem Weg zur Schule ist, macht Aya eine schreckliche Entdeckung. Die Katze, um den sie sich gekümmert hat, wurde von einem Zug erfasst. Am Boden zerstört geht sie in die Schule. In der Schule angekommen, bemerkt Aya, dass eine Spielzeugwaffe und eien Gebrauchsanweisung in ihrem Schließfach liegen. In der Gebrauchsanweisung steht nur, dass sie den Abzug betätigen soll. Später wird sie in der Turnhalle wieder schikaniert und es stellt sich heraus, dass einer ihrer Mitschüler die Katze auf die Bahngleise geworfen hat. Als wenn das nicht schon schlimm genug ist, kommt noch ein Schüler und will sie vergewaltigen. Doch Aya fällt ein, dass sie noch die Spielzeugwaffe bei sich hat und betätigt den Abzug. Plötzlich sind alle Mitschüler verschwunden und sie hört Schreie. Alle Mitschüler die gerade noch neben ihr waren, wurden vom Zug überfahren.

Einen Tag danach geben die meisten Schüler ihr die Schuld wegen dem Tod ihrer Mitschüler. Als sie auf der Schultoilette attackiert wird, taucht Tsuyuno Yatsumura, die ebenfalls ein Magical Girl ist auf und hält die Zeit an. Nachdem sie ihre Fähigkeit präsentiert hat erklärt sie, dass es weitere Magical Girl gibt. Auch ein sogenannter »Magical Hunter« existiert, der es auf die Zauberstäbe der Mädchen abgesehen hat. So wie der Zufall es will treffen die beiden diesen »Magical Hunter« und es kommt zu einem Kampf. Aya kann sich noch in letzter Sekunde mit ihrem Zauberstab retten. Doch nun stellt sich die Frage, wer ist dieses geheimnisvolle Mädchen, das im Bildschirm erscheint und den Mädchen die Zauberkräfte gibt?

kentaro sato

Kentaro Sato debütierte mit »Kuiking Omega« in der »Akamaru Jump«, einem Ableger des »Weekly Shonen Jump«-Magazins. Im Anschluss hat er fleißig für Akita Shotens »Weekly Shonen Champion« gezeichnet, bevor er 2012 in der »Bessatsu Shonen Champion« seine Hit-Serie »Magical Girl of the End« startete.

Man merkt schon gleich am Anfang, dass Kentaro Sato große Erfahrung mit dem »Mystery«-Genre hat. Auch die detaillierten Zeichnungen konnten mich überzeugen.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Magical Girl Site«

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fazit

Aya Asagiri wird in der Schule gemobbt und zu Hause von ihrem Bruder tagtäglich misshandelt. Schweigend erträgt sie ihr Leid, bis eines Tages auf ihrem Computer eine mysteriöse Webseite auftaucht – die Magical Girl Site. Kurz darauf findet sie einen Zauberstab in Form einer Pistole in ihrem Schließfach. Als sie erneut von ihren Peinigern verfolgt wird, richtet Aya die Waffe auf sie und etwas furchtbares geschieht. Wird Aya dieser mysteriösen neuen Kraft nachgeben?

Mit »Magical Girl Site« hat TOKYOPOP wieder Neues für alle »Mystery«-Fans lizenziert. Dieser Manga ist nichts für schwache Nerven. Sogar ich, als langjähriger »Mystery«- und »Horror«-Fan, musste schon nach ein paar Seiten zittern. Was Aya Asagri angetan wird, ist fast nicht zu beschreiben. Das arme Mädchen nimmt auch noch alles schweigend auf sich. Diejenigen, die auf »Corpse Party« und dergleichen stehen, werden auch an diesem Manga ihren Gefallen finden.

Reviewbewertung 9

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