Review: 7th Garden – Band 1 | Manga

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Am 12. Mai 2016 startete TOKYOPOP mit dem ersten Band von »7th Garden« neue Serie in Deutschland. Mitsu Izumi gab im vergangenen Monat mit »ano hana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen«, wo er für die Zeichnungen verantwortlich war, bereits sein Deutschlanddebüt bei TOKYOPOP. Wir durften uns seine erste eigene Serie ansehen und verraten euch, was euch erwartet.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2014
Genre:Action, Supernatural
Publisher:TOKYOPOP
Künstler:Mitsu Izumi
Typ:Manga
Bände:bisher 5

7th garden

Gott schuf einen stern, stellte Miniaturmenschen darauf und schuf einen Garten, der nur ihm gehörte. Es war eine Zeit, in der alle Menschen dieses Sterns noch an die Existenz von Gott glaubten.

Das Jahr 718 seit der Verkündung. Auf Exive, einem der sieben Kontinente dieses Sterns, im heiligen Königreich Braith war der mächtigste Glaube der Welt, der an den Antiquoristen, die Staatsreligion. Papst Gristos III. bestieg den Thron und seit der Blütezeit sind nun mehr als zehn Jahre vergangen. Nachdem friedliche Beziehungen zu verschiedenen ausländischen Reichen auf Basis der göttlichen Lehre geknüpft worden waren, genoss das Volk eine harmonische Epoche des Friedens unter dem Schutz des Ordens der Anti-Ritter. Die Menschen zog es hin zum Gotteswort. Sie lobpreisten Engel und fürchteten sich vor dem Teufelspack. Doch in einem gewissen kleinen Dorf kam es zu einer Anomalie, von der aus dieser Stern zu zerfallen begann.

Für die liebreizende Tochter Marifiel der wohlhabenden Familie Fiacl würde der junge Gärtner Awyn, der seine Eltern früh verlor, alles tun. Als das Mädchen bei einer brutalen Säuberungsaktion von den Schergen der Kirche massakriert wird, bekommt er ein unmoralisches Angebot. Er soll seine Seele einem Teufel namens Vide überlassen und erlangt dafür die Kraft, die zu beschützen, die er liebt. Ihm bleibt nichts anderes übrig als den Pakt mit der überirdisch schönen Vide einzugehen. Der weibliche Teufel verleiht ihm unglaubliche Kräfte und verwandelt sich in eine gewaltige Waffe. Auch erweckt Vide alle Dorfbewohner wieder zum Leben, einschließlich Marifiel, die den Rittern zum Opfer gefallen war. Sie will alle Engel töten, um sich »die Welt zurückzuholen« und Awyn muss ihr nun zur Seite stehen.

mitsu izumi

Mit »7th Garden« veröffentlicht TOKYOPOP bereits das zweite Werk des Zeichnertalents in Deutschland. Zuletzt debütierten seine Zeichnungen durch »ano hana – Die Blume, die wir an jenem Tag sahen« und nun bekommen wir mit »7th Garden« seine erste eigene Serie geboten. Mitsu Izumis Karriere startete 2011 mit der Veröffentlichung mehrerer Kurzgeschichten im »Jump Square«-Magazin. Im August 2014 startete dann »7th Garden« in dem Magazin und umfasst mittlerweile fünf Sammelbände.

Mitsu Izumi schafft es in kurzer Zeit ein sehr reichhaltiges und komplexes Setting zu etablieren. Die Geschichte um den jungen Gärtner Awyn, der einen Pakt mit einem Teufel schließt, ist zwar recht Simpel, schafft es aber einen soliden Spannungsbogen aufzubauen. Besonders die Zeichnungen von Mitsu Izumi sind ihm toll gelungen und durch den ganzen Manga zieht sich ein britischer Touch. Ähnlich wie beispielsweise in »Pandora Hearts«.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »7th Garden«

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Der junge Gärtner Awyn würde alles tun um Marifiel, die liebreinzende Tocher der wohlhabenden Familie Fiacl, zu beschützen. Als das Dorf, in dem die beiden wohnen, von Anti-Rittern, die eigentlich für den Schutz der Menschen verantwortlich sind, angegriffen wird, lässt Marifiel ihr Leben. Um sie zu retten und die Ritter zu vertreiben schließt er einen Pakt mit der schönen Vide. Der weibliche Teufel verleiht ihm unglaubliche Kräfte und erweckt alle Dorfbewohner wieder zum Leben, einschließlich Marifiel. Sie will alle Engel töten, um sich »die Welt zurückzuholen« und Awyn muss ihr nun zur Seite stehen.

Mit »7th Garden« präsentiert uns TOKYOPOP Mitsu Izumis erste eigene Serie. Die Geschichte um den jungen Gärtner Awyn, der einen Pakt mit dem Teufel schließt, ist interessant und lädt zum spekulieren ein. Izumi schafft es hier ein sehr reichhaltiges und komplexes Setting innerhalb kürzester Zeit zu etablieren. Besonders seine Zeichnungen haben mir gut gefallen und erinnerten mich durch den britischen Touch, der sich durch den ganzen Manga zieht, ein wenig an »Pandora Hearts«. Der erste Band macht Hunger auf mehr.

Reviewbewertung 8

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