Review: Dein Verlangen gehört mir – Band 1 | Manga

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Am 16. Juni veröffentlichte TOKYOPOP den ersten Band von Ai Hibikis »Dein Verlangen gehört mir«, mit dem sie ihr Deutschlanddebüt gibt. Wir durften uns den Band für euch ansehen und verraten euch, was wir davon halten.

© 2016 TOKYOPOP GmbH
Jahr:Japan, 2014
Genre:Romance, School Life
Publisher:TOKYOPOP
Künstler:Ai Hibiki
Typ:Manga
Bände:bisher 6

dein verlangen gehört mir

Mahiro ist ein echter Schönling und hat dadurch keinerlei Probeleme bei den Mädchen in seiner Schule zu landen. Er hat es zu seinem Motto gemacht, dass er mit jeder Frau nur ein einziges Mal schläft, auch wenn ihm selbst manchmal Zweifel an dieser Philosophie kommen. Sein Leben als draufgängerischer Frauenheld sollte sich jedoch ändern, als sein Vater eine neue Frau heiratet.

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Mit der neuen Frau seines Vaters bekam Mahiro auch eine neue Schwester, bei der es sich um niemand geringeren als seine Klassenkameradin Rei handelt. Nun muss er mit der ernsten Musterschülerin, die nichts anderes tut als ihm das Leben schwer zu machen und ihn wie den letzten Abschaum zu behandeln, unter einem Dach leben. Dazu kommt, dass die beiden in der Schule verheimlichen müssen, dass sie zusammenwohnen, um bösen Gerüchten vorzubeugen. Mahiros Leben war echt schon mal einfacher.

Als ihm eines Tages alles zu viel wird und Rei ihn ein weiteres Mal anmotzt, fällt er über sie her. Doch statt ihn abzuwehren oder um Hilfe zu rufen, kommt nun Reis wahrer Charakter zum Vorschein. Sie erzählt ihm, wie lange sie sich schon danach verzehrt von ihm mit Gewalt genommen zu werden. Seitdem sie ihn das erste Mal zufällig dabei erwischt hat, wie er mit einer Mitschülerin schläft, habe sie sich in seine Art Liebe zu machen verliebt. Nur deswegen hat sie versucht ihn wütend zu machen. Damit er über sie herfällt. Mahiro ist schockiert und weiß nicht was er dazu sagen soll. Zu seinem Glück kommt in diesem Moment Reis Mutter nach Hause und löst die Szene auf, doch wer konnte ahnen das seine neue Schwester so pervers ist? Mahiro hat sofort verstanden, dass von nun an sein Leben noch ein ganzes Stück komplizierter wird.

ai hibiki

Ai Hibiki gibt mit »Dein Verlangen gehört mir« ihr Deutschlanddebüt bei TOKYOPOP. In Japan ist sie bereits etwas Bekannter und hat schon einige Manga veröffentlicht. »Dein Verlangen gehört mir«, oder auch »Hitorijime – Choukyou Ganbou« wird in Shogakukans Mobafura veröffentlicht und umfasst mittlerweile bereits sechs Sammelbände.

Ai Hibiki kommt mit »Dein Verlangen gehört mir« ohne große Umwege zum Punkt und zieht uns mitten in Mahiros Dilemma hinein. Dabei verfolgt sie einen eher ungewöhnlichen Ansatz und schafft es ein interessantes Setting zu etablieren. Besonders ihre Zeichnungen haben mir gut gefallen und erinnerten mich von Stil ein wenig an »To Love Ru«.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Dein Verlangen gehört mir«

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fazit

Durch die Heirat ihrer Eltern leben der Frauenheld Mahiro und die Musterschülerin Rei ab sofort unter einem Dach. Rei findet Mahiros anzügliches Verhalten Mädchen gegenüber respektlos und kritisiert ihn andauernd. Als es Mahiro an einem Tag mit der ewigen Nörgeilei von ihr reicht, fällt er über sie her. Doch das Rei es schon die ganze Zeit darauf abgesehen hatte von Mahiro begnügt zu werden, konnte selbst er nicht ahnen.

Mit »Dein Verlangen gehört mir« gibt Ai Hibiki bei TOKYOPOP ihr Deutschlanddebüt und wirft uns ohne große Umschweife in die verrückte Geschichte um den Frauenhelden Mahiro und die Musterschülerin Rei. Sie verfolgt in ihrem Werk einen eher ungewöhnlichen Ansatz und schafft es ein interessantes Setting zu kreieren. Besonders ihre Zeichnungen, die mich vom Stil an »To Love Ru« erinnerten, haben mir gut gefallen. Der erste Band wirkte wie ein abgeschlossenes Werk, dennoch bin ich gespannt wie die Geschichte um die beiden fortgeführt wird.

Dein Verlangen gehört mir - Band 1

6,95€
Dein Verlangen gehört mir - Band 1
6,9

Handlung

5.0 /10

Konzept

7.0 /10

Lesefluss

7.0 /10

Zeichnungen

8.0 /10

Veröffentlichung

7.5 /10

POSITIV

  • Interessantes Setting
  • Zeichnungen

NEGATIV

  • Handlung

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