Durch die Eröffnung einer offiziellen Website wurde heute bekannt, dass die Manga-Reihe »FX Fighter Kurumi-chan« (jap.: »FX Senshi Kurumi-chan«) demnächst eine Anime-Adaption erhält. Einen ersten Teaser findet ihr unten.
Start in diesem Jahr
»FX Fighter Kurumi-chan« entsteht unter der Regie von Yuuki Ogawa (»Ishura«) im Studio Passione. Kenta Ihara (»Blue Miburo«) verfasst das Drehbuch, während Kazuyuki Ueda (»Love Flops«) das Charakterdesign beisteuert.
In der Hauptrolle des japanischen Sprechercasts ist Aina Suzuki (Ivy in »The Weakest Tamer Began a Journey to Pick Up Trash«) als Kurumi Fukuga zu hören. Der Start der Ausstrahlung ist für dieses Jahr geplant. Ein Termin steht bislang allerdings noch aus.
Die zugrundeliegende gleichnamige Manga-Reihe von Demunyan wird seit Februar 2021 mit Zeichnungen von Daisuki Tansan im »Comic Flapper«-Magazin in Japan veröffentlicht. Das Werk ist bislang weder auf Deutsch noch auf Englisch erhältlich.
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Teaser:
Visuals:
Handlung:
Als Kurumi Fukuga noch die Mittelschule besucht, verliert ihre Mutter Kozue durch geheime FX-Margin-Geschäfte nach der Lehman-Pleite 20 Millionen Yen. Von Schuldgefühlen erdrückt nimmt sie sich das Leben.
Kurumi schwört, das verlorene Geld zurückzugewinnen, stürzt sich in FX – und erkennt die harten Folgen des Tradings.
© Demunyan, Daisuki Tansan / KADOKAWA / FX Senshi Kurumi-chan Production Committee



Dieser Anime hört sich gruseliger an als jeder Horror Anime. ^^;
Trading … Na ich weiß ja nicht. Und am Ende ist sie so mit den Nerven runter, dass sie in einer Anstalt landet oder wie? Ich wäre ja der Meinung, dass sie aus der Vergangenheit gelernt hat und das lieber lässt …
Nun hat der Gorilla auch noch einen Suizid zu schultern. ^^
Also mal abwarten was noch dazu kommt, aber diese Beschreibung klingt merkwürdig, speziel, aber auch uninteressant und sozusagen trocken. Da denke ich an eine Schulstunde Wirtschaft, was ich nicht als Anime brauche. Im Trailer sieht man sie nur auf den Bildschirm schauend und ihre Kursgewinne/verluste, was auch nicht gerade Interesse weckt.
Ich dachte zuerst, ich sehe nicht richtig, als ich den Titel gelesen habe.
Bekommt der Forex Manga tatsächlich einen Anime 😂
Muss ich fast schauen.
Alles Betrug trading, investieren alles das gleiche.. Das schau ich mir nicht an.
Ich muss das leider so deutlich sagen: Diese Aussage zeigt, dass hier grundlegende Kenntnisse zu diesem Thema fehlen.
Ein Investor ist im Idealfall von einem Unternehmen überzeugt und hält seine Anteile über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte, um vom langfristigen Unternehmenswachstum zu profitieren. Ein sehr bekanntes Beispiel für diesen Ansatz ist Warren Buffett.
Ein Trader hingegen versucht, durch kurzfristige Kursbewegungen – teils innerhalb von Stunden oder Tagen – Gewinne zu erzielen. Dieses Vorgehen ähnelt in vielen Fällen eher einem Glücksspiel. Entsprechend verlieren Studien zufolge rund 90–98 % der Trader langfristig Geld. Übertriebene Selbstüberschätzung in Kombination mit dem Wunsch nach schnellen Gewinnen ist dabei eine besonders problematische Mischung.
Gerade dieses kurzfristige Trading, der Einsatz hochriskanter und oft schlecht verstandener Finanzinstrumente wie Hebelprodukte, Optionen, CFDs oder Knock-out-Zertifikate sowie die damit verbundenen Verluste tragen maßgeblich dazu bei, dass Aktien insgesamt als riskant oder sogar als „Teufelszeug“ wahrgenommen werden. Dieses negative Image entsteht dabei nicht durch langfristiges Investieren, sondern vor allem durch spekulatives Verhalten und komplexe Produkte, die für viele Privatanleger ungeeignet sind.
Deshalb ist es wichtig, sich sachlich und neutral mit dem Thema auseinanderzusetzen, um sich eine fundierte eigene Meinung zu bilden. Für Einsteiger und Interessierte sind Finanztip und Finanzfluss sehr empfehlenswerte und seriöse Informationsquellen.
Zurück zum Thema: Der Anime scheint eine Trading-Perspektive einzunehmen, was für die Handlung nachvollziehbarerweise die spannendere Entscheidung ist, da sie die asozialen und exzessiven Seiten des Systems in den Fokus rückt.
Wie überzeugend das umgesetzt wird, hängt stark davon ab, wie tief der Autor in der Materie steckt. Je nach Sachkenntnis kann daraus entweder ein spannender Börsenthriller à la The Wolf of Wall Street entstehen – oder aber ein oberflächliches, pauschales Börsen-Bashing.
Man kann gespannt sein. Ich hoffe auf Ersteres.
Oh das mit dem investieren wusste ich nicht so genau danke. Aber was ist dieses traden, was grau tradet man was für Kurs Bewegungen. Mir viel zu hoch. Ich weiß aufjedenfall das alles was mit Krypto zutun hat Betrug ist, das ist so ne Währung die nicht mal real ist, mit sowas zu befassen ist zeitverschwrndung.
Erkläre ich dir gern. 🙂
Zunächst muss man verstehen, was Aktien überhaupt sind. Eine Aktie ist ein echter Anteil an einem Unternehmen. Wenn du zum Beispiel Aktien von Airbus kaufst, bist du damit Miteigentümer von Airbus. Je mehr Aktien man besitzt, desto größer ist auch das Mitspracherecht.
Als Eigentümer bist du am Erfolg und Misserfolg des Unternehmens beteiligt. Läuft es schlecht, sinkt der Aktienkurs und deine Anteile sind am Markt weniger wert. Läuft es gut, steigt der Kurs und du kannst deine Anteile mit Gewinn verkaufen. Zusätzlich können Unternehmen einen Teil ihres Gewinns ausschütten – das nennt man Dividende. Als Miteigentümer steht dir diese Dividende zu.
Das schlimmste Szenario ist, dass ein Unternehmen insolvent geht. In diesem Fall können die Aktien ihren gesamten Wert verlieren, was einem Totalverlust des investierten Geldes entspricht.
Deshalb ist es sehr wichtig, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Das kann man erreichen, indem man in mehrere Unternehmen investiert oder – was für Kleinanleger meist sinnvoller ist – in Fonds oder ETFs. Diese bestehen aus vielen unterschiedlichen Aktien und streuen damit das Risiko. Je breiter ein solcher Fonds aufgestellt ist, desto unwahrscheinlicher wird ein Totalverlust.
Ein Beispiel ist ein MSCI World ETF, der Anteile an rund 1.500–2.000 der größten Unternehmen weltweit enthält. Damit alle diese Unternehmen gleichzeitig pleitegehen, müsste unsere globale Wirtschaft komplett zusammenbrechen. In so einem Szenario hätten wir ganz andere Probleme als Geld da komplette Anarchie bestände.
Ein entscheidender Punkt ist dabei der Zeithorizont. Investieren funktioniert nicht kurzfristig, sondern über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte. Kurzfristige Kursschwankungen sind normal und kaum vorhersehbar. Wer investiert, braucht Geduld und sollte nicht bei jeder Bewegung nervös reagieren. Langfristig gleichen sich Schwankungen aus, während das Wachstum der Unternehmen im Vordergrund steht.
Zurück zu deiner Frage: Die Börse ist im Grunde ein Marktplatz. Der Preis einer Aktie entsteht durch Angebot und Nachfrage. Gibt es mehr Verkäufer als Käufer, fällt der Kurs. Gibt es mehr Käufer als Verkäufer, steigt er. Das passiert ständig und führt zu täglichen Kursschwankungen – meist im Bereich von etwa 1–2 %, bei wichtigen Nachrichten auch mehr.
Trader versuchen, genau diese kurzfristigen Schwankungen auszunutzen, um schnell Gewinne zu erzielen. Das Problem dabei ist: Trading ist im Kern ein Nullsummenspiel. Wenn jemand gewinnt, muss auf der anderen Seite jemand verlieren. Anders funktioniert kurzfristige Spekulation nicht – weshalb es oft einem Glücksspiel ähnelt.
Beim langfristigen Investieren ist das anders. Über längere Zeiträume wachsen Unternehmen, entwickeln neue Produkte, schaffen Arbeitsplätze und werden wirtschaftlich wertvoller. Dieser reale Mehrwert spiegelt sich im Aktienkurs wider. Deshalb ist langfristiges Investieren kein Nullsummenspiel, sondern basiert auf realem wirtschaftlichem Wachstum.
Kryptowährungen gehören dagegen eher in den Bereich des Tradings, da sie selbst keinen produktiven Mehrwert erzeugen. Deine Skepsis ist hier also grundsätzlich nachvollziehbar.