Review: Kuro – Band 1 | Manga

Kuro-beitrag

Am 16. Juni veröffentlichte TOKYOPOP den ersten Band von Somatos »Kuro«, dass ursprünglich als Webmanga erschien. Wir durften uns den ersten Band, der im Großformat und teilweise in Farbe erschien, für euch ansehen und verraten euch, was wir davon halten.

Jahr:Japan, 2011
Genre:Mystery
Publisher:TOKYOPOP
Künstler:Somato
Typ:Manga
Bände:bisher 2

kuro

Der Manga erzählt die Geschichte von Coco und ihrem Kater Kuro. Vor langer Zeit ist Kuro von zu Hause weggelaufen und plötzlich wieder aufgetaucht. Doch seitdem sie wieder zurück ist, verhält sie sich anders. Auch ihr Aussehen hat sich verändert. So spielen die zwei den ganzen Tag ohne weitere Personen in einer großen Villa. Doch eines weiß Coco nicht, in ihrer Umgebung lauern Monster.

Die Menschen in der Stadt haben Wege aufgebaut, sodass die Monster nicht rein können. Diese dienen auch als Schutz. Wenn das Mädchen vom Weg abkommt und in den Wald läuft wird sie von ihrem Kater beschützt, der die Monster heimlich tötet. Jeder der das 6. Lebensjahr erreich,t bekommt eine Spritze, damit sie die Monster erkennen können. Coco hat so eine Spritze nicht bekommen, was auch der Grund ist, dass sie die Monster nicht sehen kann.

Da Coco oft alleine ist und fast jeder sie meidet, schreibt sie gerne Geschichten. Manchmal besucht sie ihre Freundin Milk, die ihr auch bei diesen Geschichten hilft. Auch ihre Lehrerin besucht sie einmal in der Woche und kocht für sie. Leider wird im ersten Band nicht viel über ihre Eltern erzählt, auch nicht warum sie alleine wohnt. Da der Manga großteils keine Handlung darlegt, stellen sich viele Fragen in den Vordergrund. Warum hat sich der Kater verändert? Wieso sind die Monster aufgetaucht? Was ist aus Cocos Eltern geworden? Wieso hat sie keine Spritze bekommen?

Auch die Vergangenheit von Cocos Freundin Milk und einem Mädchen namens Maria wird ganz kurz im ersten Band erwähnt. Auch hier wird nicht erzählt, wer Maria ist und was sie mit Coco zu tun hat.

somato

Somato hat neben »Kuro« auch Werken wie »Mahou Shoujo Madoka★Magica: Anthology Comic«, »The [email protected]: Cinderella Girls Comic Anthology – cute« und »Kisei Kanojo Sana: Parasistence Sana« mitgearbeitet.

Der Mangaka schafft es mit »Kuro« zwischen Humor und Horror zu wechseln. Was als erstes sehr lustig aussieht, wird schon in der nächsten Szene düster und blutig. Auch die Charaktere sind sehr niedlich gezeichnet. Was mir besonders gefällt, sind die farbigen Seiten am Anfang. Über den Zeichenstil kann man sich auch nicht Beschwerden, da fast alles detailliert gezeichnet ist.

>> Hier gelangt ihr zur Leseprobe von »Kuro«

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fazit

Auf einem großen Anwesen wohnen das Mädchen Coco und die schwarze Katze Kuro zusammen. Eines Tages verschwindet Kuro plötzlich und als die Katze wieder auftaucht, ist irgendwas anders an ihr. Doch Coco weiß nicht genau was. Und so genießen die beiden weiter Seite an Seite ihren wundersamen Alltag.

Mit »Kuro« hat TOKYOPOP wieder Neues für alle »Mystery«-Fans lizenziert und erzählt die Geschichte von der nichtsahnenden Coco und ihrem »verwandelten« Kater Kuro. Die Übergänge von Kapitel zu Kapitel fast nicht zusammenhängen, was zuerst befremdlich wirkt, mich aber positiv überraschte. Wie oben erwähnt gefallen mir die farbigen Seiten und der Zeichenstil. Ein Großer Schwachpunkt ist, dass im ersten Band einfach zu viele Fragen gestellt, aber nicht beantwortet werden. Ich hoffe sehr die Fragen werden in den nächsten Kapiteln geklärt.

Kuro - Band 1

9,95 ‎€
7,1

Handlung

5.0/10

Konzept

6.0/10

Lesefluss

8.0/10

Zeichnungen

9.0/10

Veröffentlichung

7.5/10

POSITIV

  • Zeichnungen
  • Farbige Seiten

NEGATIV

  • Zu viele offene Fragen

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