Review: Magic Kaito: Kid the Phantom Thief – Volume 4 | Blu-ray

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Am 24. Juni 2016 veröffentlichte KAZÉ das vierte Volume von »Magic Kaito: Kid the Phantom Thief« in Deutschland. Die 12-teilige erste Staffel, die in Japan zwischen April 2010 und Dezember 2012 ausgestrahlt wurde, soll auf insgesamt vier Volumes verteilt erscheinen. Wir durften für euch einen Blick auf die Serie werfen und verraten euch in unserem Review, was wir davon halten.

Jahr:Japan, 2010
Genre:Mystery
Publisher:Kazé
Laufzeit:ca. 75 Minuten
FSK:12
Bildformat:1920x1080p
Ton:LDTS-HD MA 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:10 – 12

ein diebischer magier ganz gross!

Der größte Meisterdieb Japans trifft erneut auf harte Gegner: Bei einem Raub wird Kaito Kid von seinem französischen Kollegen Chat Noir zu einem Wettstreit aufgefordert. Ziel des geplanten Diebstahls ist der „Golden Eye“, einst schon in Besitz von Marie Antoinette. Doch diesmal ist auch eine amerikanische Versicherungsagentin namens Ruby Jones vor Ort, die den Ring mit allen Mitteln vor den beiden Konkurrenten beschützen will. Auf der Suche nach den Mördern seines Vaters hat Kaito es außerdem auf den Juwel „Crystal Mother“ abgesehen, der möglicherweise den Stein Pandora enthält. Zunächst muss er jedoch herausfinden, wo die Königin von Ingram das wertvolle Stück aufbewahrt. Und auf der Jagd nach dem „Dark Knight“ kommt es schließlich zum großen Showdown – gegen einen Dieb namens Nightmare …

Nachdem Kaito in den drei Volumes zuvor zahlreiche verschiedene Edelsteine und Juwelen stahl und dabei auch in Kontakt mit den Mördern seines Vater kam, freue ich mich nun darüber, wie es weitergeht. Jedoch stand zuerst der Diebstahl des »Golden Eye« an, bei dem Kaito Kid etwas Konkurrenz vom französischen Dieb Chat Noir bekam. Obwohl der französische Dieb nie eine wirkliche Bedrohung war, machte die Folge einen guten Eindruck auf mich und war ein guter Einstieg in das Volume. In der zweiten Folge ging es um den Juwel »Crystal Mother«, der der Königin von Ingram gehört. Hier bekommt es Kaito nicht nur mit deren Leibwächtern zu tun, sondern auch mit den Mördern seines Vaters. Da sich die komplette Episode in einem Zug spielt, fehlt mir persönlich etwas Abwechslung. Jedoch freut es mich, dass Snake, der Mörder von Toichi Kuroba, einen neuen Auftritt hatte. Am meisten angetan bin ich aber von der dritten und damit letzten Episode des Volumes. Nicht nur, dass die Grundstimmung der Folge wesentlich dunkler gehalten ist als zuvor, was vorallem an dem Auftritt von Nightmare liegt, auch das Ende ist etwas bisher völlig Unbekanntes für die Serie gewesen. Damit hätte ich auf keinen Fall gerechnet

Zudem gefällt es mir sehr gut, dass bei den Orten und Charakteren immer wieder neue Handlungsstränge stattfinden. Dies sorgt in meinen Augen dafür, dass keine Monotonie einkehrt und es immer wieder neues zu entdecken gibt. Jedoch hoffe ich auch, dass Kaito Kid den Stein Pandora in naher Zukunft in die Finger bekommt, damit sich die Serie nicht bis ins Unendliche streckt.

deutsche umsetzung

Bereits in den vorherigen drei Volumes war ich ziemlich zufrieden mit der Arbeit der Synchronsprecher. Es gibt kaum einen Synchronsprecher, der keine gute Arbeit abliefert. Einzig und allein Aoko Nakamori, die sehr häufig in der ersten Folge des Volumes vertreten ist, fällt dabei erneut ab, auch wenn ich mich durch den drei Volumes zuvor an ihre Stimme mehr und mehr gewöhnt habe. Zudem muss ich erneut erwähnen, dass die zahlreichen Nebenrollen fast immer gut besetzt sind und durchaus gut zum jeweiligen Charakter passen. Sowieso habe ich das Gefühl, dass die Synchronsprecher von Volume zu Volume besser in ihre Rolle reingefunden haben. Ein Beispiel ist z. B. Sven Gerhardt, der den Polizeikommissar Ginzo Nakamori spricht. Zwar machte er seine Arbeit in dem ersten Volume gut, jedoch hatte ich das Gefühl, dass er nicht zu 100% passt. Mittlerweile muss ich sagen, dass er einen hervoragenden Ginzo Nakamori abgibt und überzeugend rüberkommt. Eine Sache die mir bei der deutschen Synchronisation aufgefallen ist, ist, das Ruby Jones und Chat Noir zwei verschiedene Synchronsprecher besitzen, in der japanischen Version werden beide jedoch von Atsuko Tanaka gesprochen. Ob das nun von KAZÉ absichtlich war um Chat Noir bedrohlicher/düsterer erscheinen zu lassen oder nicht, kann ich leider nicht beantworten.

Die deutschen Untertitel sind wie üblich von KAZÉ gelb gefüllt und schwarz umrandet. Aufgrund der passenden Größe konnte ich sie ohne Probleme auch auf etwas größerer Distanz lesen.

bild und animation

Nachdem ich noch im zweiten Volume ziemlich unzufrieden war mit den Animationen, da dort einige ziemlich unsauber aussahen, muss ich nun sagen, dass ich mit dem vierten Volume ziemlich zufrieden bin. Vor allem das Charakterdesgin der weiteren Diebe und die Umgebungen finde ich immer ziemlich ansprechend und gut insziniert. Zudem gab es auch in den actionreicheren Szenen fehlerfreie Bilder zu bestaunen. Hin und wieder wünsche ich mir jedoch, dass z. B. Kaitos Umhang nicht so steif hin und her flattert. Sowas ist eher störend und kann das ansonsten schöne Bild kaputtmachen. Insgesamt muss man sagen, dass die Serie durchaus schöne Bilder abliefern kann, jedoch tauchen hin und wieder kleinere Schwächen auf.

soundtrack

Ich persönlich finde, dass »Magic Kaito: Kid the Phantom Thief« einen wunderschönen Soundtrack abliefert. Dabei ist es nun egal ob es das Opening-Theme, das Ending oder die Hintergrundmusik ist. Der Soundtrack weiß einfach in allen Situationen zu gefallen und unterstreicht sowohl die spannenden als auch die eher humorvollen Situationen komplett. Es gab keinen Moment, in dem mir die Musik nicht zu gefallen wusste.

extras

Das vierte Volume von »Magic Kaito: Kid the Phantom Thief« wird in einer Amaray-Box ausgeliefert. Die 12-teilige erste Staffel ist auf vier Volumes aufgeteilt. Diejenigen, die die limitierte Edition des ersten Volumes gekauft haben, erhielten zudem einen Sammelschuber aus Pappe.Magic Kaito Extra

fazit

Auch in diesem Volume kamen Kaito Kid und Snake dem Stein Pandora nicht näher. Also muss die Suche nach dem wertvollen Stein weiter gehen, zumindest hoffe ich, dass es in naher Zukunft auch in Deutschland weiter geht. Das vierte Volume war insgesamt etwas düsterer und dunkler gehalten als die drei Volumes zuvor. Dies lag unter anderem an den Charakterdesigns und an der Stimmung, die gerade in der letzten Episode einen ziemlich starken Eindruck bei mir hinterlassen hat. Aber ich mochte es, denn in diesem Ausmaße gab es so was noch nicht bei »Magic Kaito: Kid the Phantom Thief«.

Zur deutschen Umsetzung muss ich, wie in den Reviews zuvor, einfach sagen, dass ich mit der Stimme von Aoko Nakamori nicht warm werde. Ansonsten wurde hier gute Arbeit abgeliefert, die mich grundsätzlich überzeugen konnte. Abgesehen davon waren die Animationen auf dem bereits gewohnten Niveau, hatten aber erneut einige kleinere Schwächen, die hin und wieder etwas störend wirken. Jedoch muss ich sagen, dass die Umgebungen wirklich schönz animiert worden sind und das Bild oftmals um einiges verbessern.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich mit den vier Volumes von »Magic Kaito: Kid the Phantom Thief« trotz kleineren Schwächen gut unterhalten wurde und durchaus meinen Spaß hatte. Daher gibts von mir auch eine klare Kaufempfehlung an alle »Detektiv Conan«-Fans oder solche, die Meisterdiebe mögen.

© 2010 Gosho Aoyama / Shogakukan Magic Kaito Commitee
© VIZ MEDIA Switzerland SA

Magic Kaito: Kid the Phantom Thief - Volume 4

22,99€
7,5

Handlung

7.5/10

Konzept

8.0/10

Deutsche Umsetzung

7.0/10

Bild & Animation

7.0/10

Soundtrack

9.0/10

Verpackung & Extras

6.5/10

POSITIV

  • Schöner Soundtrack
  • Abwechslungsreich
  • Grundsätzlich gute Synchronisation
  • Schöne Hintergrundanimationen

NEGATIV

  • kleinere Schwächen bei der Animation
  • wenige Extras vorhanden
  • manche Stimmen passen nicht zum Charakter

Kommentare

1 Kommentar zu "Review: Magic Kaito: Kid the Phantom Thief – Volume 4 | Blu-ray"

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Linda
Gast

Ich finde die Stimmen passen zu die Charakter
Hoffe das die Synchronsprecher bei Magic Kaito 2 kommen