Auch wenn über das Produktionsbudget von »Demon Slayer: Infinity Castle« weiterhin geschwiegen wird, erklärte Produzent Yuma Takahashi, dass er alles daransetze, eine passende finanzielle Ausstattung für den zweiten Teil sicherzustellen.
Budget weiterhin unbekannt
Die entsprechenden Äußerungen fielen während eines Interviews mit The Hollywood Reporter, bei dem sich Hikaru Kondo, Gründer von Studio ufotable, und Produzent Yuma Takahashi zum erfolgreichen ersten »Infinity Castle«-Film äußerten.
Kondo wurde dabei auf das in Fankreisen geschätzte Produktionsbudget von rund 20 Millionen US-Dollar angesprochen. Er betonte jedoch, dass hierzu keine offizielle Zahl veröffentlicht wurde, und erklärte, dass er sich dazu nicht äußern könne.
Stattdessen stellte er eine Gegenfrage: Sollte die genannte Summe zutreffen, welches Budget wäre angesichts des weltweiten Einspielergebnisses von über 700 Millionen US-Dollar für den zweiten Teil angemessen?
Als daraufhin eine Summe von rund 100 bis 150 Millionen US-Dollar (etwa 84 bis 126 Millionen Euro) ins Spiel gebracht wurde – wie sie in Hollywood bei vergleichbarem Erfolg durchaus üblich sei – zeigte sich Kondo erfreut und verwies scherzhaft auf den neben ihm sitzenden Aniplex-Produzenten Yuma Takahashi.
Dieser erklärte: »Als Produzent bei Aniplex bin ich für das Geschäftliche und Marketing zuständig – und das wäre wirklich ein riesiges Budget! Im Moment kann ich nichts Offizielles sagen, aber ich werde definitiv mein Bestes geben.«
Wann der zweite Teil der Trilogie in den japanischen Kinos startet, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Wir halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden.
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Via The Hollywood Reporter
© Koyoharu Gotoge / SHUEISHA, Aniplex, ufotable

Wenn man bedenkt, was für ein technisches Meisterwerk man mit einem Budget von nur 20 Millionen kreiert hat. Wie krass würde den der zweite Film werden, wenn er ein doppelt so hoches Budget bekommen würde O:
naja, es gab trotzdem viel still-frames bzw. ist Demon Slayer nicht dafür bekannt viel character acting zu animieren, sondern sie stecken eben meistens Mühe in die Kämpfe. Natürlich könnte man das ändern, aber definitiv nicht mit mehr Budget sondern mit mehr Zeit und fähigen Leuten. Es scheint so dass sie bei der kurzen Produktionszeit einen Kompromiss finden, was ja Sinn macht.
Ufotable weiß halt, wie man tricks, das sah man auch im Making-of zum Film. Ein Großteil basiert auf CGI, die Meister in handgezeichneten Animationen waren die eigentlich noch nie, das können andere Studios besser.
Also mit der großen Anzahl an in-house Leuten hat ufotable sowieso einen Vorteil für eben die detaillierten Genga. Aber die besten Animationen machen soweit ich weiß immer die gleichen 5-10 Veteranen (key animators) im Studio, die wirklich zu den besten 2D Animatoren in der Industrie gehören. Die machen das im Vergleich zu anderen Studios relativ effizient.
Natürlich ist das CGI Team vor allem für die Hintergründe, Effekte und Kamera verantwortlich und bei Infinity castle für das Schloss eben. Alles andere ist aber 2D, nur dass es eben manchmal weniger inbetweens gibt. Für meinen Geschmack zu wenig aber it is what it is.
Hast aber schon recht, ufotables editing/compositing is basically das beste in der Industrie. Sie könnten die Zeichnungen weniger detailliert machen und würden dann mehr Freiheit wie in fate haben und müssten weniger „Spartechniken“ nutzen. Das alles bringt aber natürlich nichts wenn sie so viele Projekte auf einmal machen müssen.
Naja is nur mein Senf
Jein, denn selbst viele 2D-Zeichnungen basieren auf 3D, wie z.B. hier zu sehen: youtube.com
Da wird eine 3D-Puppe genommen und jemand zeichnet über die fertige Bewegung dann drüber. Deswegen sind bei Ufotable die 2D- und 3D-Animatoren teilweise schwer auseinanderzuhalten. Da ist dann die Frage, wer ist hier der eigentliche Animator, der, der die 3D-Puppe animiert hat, oder der, der nur die finalen Zeichnungen drüber gelegt hat 🤔
References sind ganz normal und werden als Unterstützung benutzt. Bei komplizierten Kameraschwankungen würde ich das ich machen.
Diese Puppen enden nicht im finalen Material. Wie gesagt die eigentlichen Charaktere sind handgezeichnet. Durchs shading und die 3D Kamera mag manchmal etwas wie 3D aussehen, auch wenn es kein 3D ist. Nur halt nicht in deinem Beispiel.
Das sieht man z.B. extrem bei Chainsaw Man Staffel 1.
Und offensichtlich sind dann beide Animatoren. Diese sollten auch beide in den Credits auftauchen nur unter anderen Bereichen.
Der Film würde genauso wie der erste Teil werden, weil das Geld optimalerweise in einer ordentlichen Bezahlung der Animatoren gesteckt werden sollte. Das geringe Budget von Teil 1 war doch nur durch Unterbezahlung möglich, darauf sollte man nun wirklich nicht Stolz sein…
Die Höhe des Budget ändert doch nichts an der Generik in Sachen Story und Charaktere.
Siehe Avatar, wo selbiges höchstens solala ist und alles ins Visuelle fließt und die machen auch Kohle ohne Ende.
Story ist peak 🤨
Man merkt richtig, dass Demon Slayer für Ufotable höchste Priorität hat was sich auch im Budget widerspiegeln dürfte. Ich warte jetzt schon seit einigen Jahren auf den Witch on the Holy Night Film aber da passiert momentan gar nichts.
Wenn dem so wäre, hätte der Teil bereits über 50 Mio, Budget gehabt, denn Mugen Train dürfen wir hier nicht vergessen, daran haben die Produzenten und natürlich auch Ufotable kräftig mitverdient. Der zweite Teil wird demensprechend auch kaum mehr Budget bekommen, warum sollte man die Mitarbeiter denn freiwillig besser bezahlen, wenn man es vorher auch schon nicht getan hat? Das Budget der Shinkai-Filme ist nach Your Name schließlich auch nicht explodiert. Das einzige Studio, bei dem die Kosten immer weiter gestiegen sind, war Ghibli, dort haben Filme schon die 50 Mio. gekostet, also wahrscheinlich mehr, als Serie und Filme von Demon Slayer zusammen.
Sollen sie von 20 auf 50 Mio erhöhen und dafür die teilweise immer noch schlechten 3D-Effekte wie Rauchwolken oder die Spinnenlilien im letzten Teil durch Zeichnungen ersetzen.
Ufotable hat leider schon immer (zu) viel mit CGI gearbeitet und das könnte man auf jeden Fall verbessern. Ist aber natürlich mit der Zeit schon besser geworden, wird aber trotzdem noch unnötig häufig verwendet (Schnee am Anfang von Demon Slayer oder Dekoobjekte).
Das CGI von denen hat immer so einen Videospiel-Look. Für heutige Verhältnisse, besonders in Anbetracht der künstlerischen Art Styles im CGI-Bereich (Spider Verse-Filme, Der Wilde Roboter, Der gestiefelte Kater, oder das was man heutzutage mit kostenloser Software wie Blender manchen kann), ist das was Ufotable da macht, eher von vor über 10 Jahren.