Psychologen der Yokohama City University testen derzeit ein neues Beratungsangebot, das psychotherapeutische Ansätze mit Anime-Elementen kombiniert. Wir fassen nachfolgend die ersten Details zusammen.
Neuartiger Therapieansatz
Vor wenigen Wochen starteten das COI-NEXT-Zentrum Minds1020Lab der Yokohama City University und Dai Nippon Printing eine Studie, um die Umsetzbarkeit einer sogenannten »Anime-Therapie« zu überprüfen.
Dabei handelt es sich um einen Online-Beratungsdienst, der mithilfe von originellen Anime-Figuren jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren, die derzeit mit Lebensproblemen zu kämpfen haben, bei der Bewältigung dergleichen helfen soll.
Zu Beginn entscheidet sich jeder Teilnehmer für einen von sechs eigens gestalteten Avataren, dessen Hintergrundgeschichte ihn emotional am stärksten anspricht.
Die Figuren wurden von Dai Nippon Printing in Zusammenarbeit mit dem italienischen Psychiater Dr. Francesco Panto entwickelt und sollen Psychologen dabei unterstützen, Online-Beratungen wirkungsvoller zu gestalten.
Die Beratung ist als interaktives, an eine Visual Novel angelehntes Format konzipiert, in dem die Teilnehmer intensiver in die Geschichte und den Hintergrund ihres gewählten Charakters eintauchen. Auf diese Weise sollen sie sich stärker mit der fiktiven Welt verbunden fühlen und zugleich leichter über zwischenmenschliche Konflikte sowie körperliche und soziale Belastungen sprechen können.
Die aktuell laufende Testphase mit 20 Teilnehmern endet zwar schon am 30. Juni 2026, langfristig soll die neue Therapieform jedoch fest in die gesellschaftliche Versorgung psychischer Erkrankungen integriert und als Behandlungsoption etabliert werden.
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Erster Eindruck:

Via IT Media
© Minds1020Lab, Yokohama City University

Hmm … na ja, wenn das so als Verbindungspunkt und Art des Betrachtens funktioniert, ist das ja die Hauptsache. Wenn man über diesen Weg dann in die eigentliche Behandlung kommt, ist es halt ein alternativer Einstieg. Wäre halt noch die Frage wie tief das geht …
Brauch ich auch
Ob das was wird? Kenn den genauen Aufbau ja nicht, aber wenn es da nicht mehrere Pfade gibt, könnte das auch eher kontraproduktiv sein. Es hatte doch bestimmt schon jeder mal den Fall, eine Serie zu mögen, aber dann gab es diese eine Stelle, die alles ruiniert.
Ich kann zum Beispiel null verstehen, warum Trunks in Super mit Mei zusammen ist. Und er weiß nicht mal, wie alt sie ist.🤬 Dabei war er in Z einer der coolsten Charas.
Ich kenne das Problem auch, aber bei mir war es keine Serie, sondern ein Film: Als ich den Film »Der Junge u. das Biest« geschaut habe, fand ich ihn anfangs noch ganz nett. Aber als das im Titel erwähnte Biest in einem Kampf auf fiese Weise mit einem Schwert durchstochen wurde, war es bei mir vorbei mit »Lieblingsfilm«, ich habe den Film dann zwar zuende geschaut, aber diese eine Szene hat mir den ganzen Film ruiniert, obwohl er dann doch ein gutes Ende hatte. 🙁