Die japanischen Medienkonzerne KADOKAWA und Aniplex, eine Tochtergesellschaft von Sony Music, haben sich für den Vertrieb und die Promotion von Anime-Filmen zusammengeschlossen und mit Animec ein neues Joint Venture gegründet.
Fokus auf Anime-Filme
Der Firmenname »Animec« ist eine Kombination aus den beiden Wörtern »Anime« und »Cinema«. Gleichzeitig greift er den Titel eines populären Anime-Magazins auf, das bis in die 1980er-Jahre in Japan veröffentlicht wurde.
Gemeinsam mit Fans, Rechteinhabern, Kinobetreibern und Beteiligten des kreativen Prozesses soll die Attraktivität von Anime-Filmen gesteigert werden. Dazu setzt das Unternehmen auf »optimale Veröffentlichungsstrategien« – von landesweiten Kinostarts bis hin zu speziellen Vorführungen von TV-Anime-Serien.
Dank der Zusammenarbeit mit der Sony Group und der KADOKAWA Group könnten Anime-Filme so künftig einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Sony wurde im Januar 2025 mit einem Anteil von 10 % zum größten Anteilseigner von KADOKAWA. In diesem Zuge wurde auch angekündigt, dass die beiden Unternehmen konkrete Kooperationsinitiativen diskutieren werden. Die Gründung von »Animec« dürfte in diesem Zusammenhang einen ersten Schritt darstellen.
- Paramount sticht Netflix aus und schließt Übernahme-Deal mit Warner Bros.
- Verlagsbranche im Umbruch: Sind Redakteure bald überflüssig?
- Nach Verlusten: MAPPA übernimmt Kurzfilm-Studio Contrail

Via KADOKAWA
© KADOKAWA / Aniplex

«optimale Veröffentlichungsstrategien« … Da bin ich ja mal gespannt wie optimal die sein werden.