Review: Rising X Rydeen – Band 6 | Manga

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Panini Manga veröffentlicht am 27. Juni 2016 den sechsten und letzten Band von »Rising X Rydeen« in Deutschland. Wir durften einen Blick darauf werfen und verraten euch, ob ihr vielleicht auch mal einen Blick riskieren solltet.

© 2015 Panini Verlags GmbH
Jahr:Japan, 2012
Deutschland, 2015
Genre:Action, Comedy
Publisher:Panini Manga
Autor:Youichi Hatsumi
Zeichnungen:Renji Fukuhara
Charakterdesign:Pulp Piroshi
Typ:Manga
Bände:6

rysing x rydeen

In der Welt von »Rising X Rydeen« gibt es sogenannte »Strange Humans«, deren Existenz vor einem halben Jahrhundert das erste Mal nachgewiesen wurde. Diese »Strange Humans« sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Ob Flammen entfachen, Wunden heilen oder Wasser gefrieren, es tauchten immer mehr »Strange Humans« mit den verschiedensten Fähigkeiten auf diesem Planeten auf. Wegen dieser Fähigkeiten wurden sie mal als Götter geehrt, und manchmal als Teufel verachtet, denn es gab viele, die ihr Fähigkeiten eigennützig verwendet haben. So wurden sie im Volksmund auch als Stranger bekannt.

Wir begleiten Takara Shimone, der sich nichts sehnlicher wünschte, als selbst zu einem dieser Stranger zu werden. Dies geschah dann auch endlich, doch nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Statt einer coolen Ability bekam er lediglich die Fähigkeit mit klebrigem, weißen Gel aus seinen Körperteilen zu schießen. So wird es schwer als Held berühmt zu werden. Er wird als E-Rang Stranger eingestuft und bildete zuletzt ein Team mit Yowabi, Sanagi und Mikan, um gegen die sogenannten »Outlaws« zu agieren.

Takara und seine Kameraden erfahren zu ihrem Entsetzen, dass Aria, die sie die ganze Zeit für ihre Verbündete hielten, die Anführerin der Outlaw-Organisation Re-Birthday ist, welche die Menschheit zu vernichten versucht, um eine Welt für die Stranger zu gründen. Dennoch glauben Takara und Mikan an Aria und versuchen sie von ihrem Plan abzuhalten.

Währenddessen schickt die Regierung, die scheinbar bereits von Arias Plänen wusste, die Attentäterin Lisa, um Aria aus dem Weg zu räumen. Die Gruppe um Takara hat nun nur noch 24 Stunden, um zu beweisen, dass Aria kein Outlaw ist. Werden es unsere Helden schaffen ihre Freundin Aria vor den Attentätern der Regierung zu retten? Der packende Showdown um das Schicksal der Stranger beginnt.

youichi hatsumi und renji fukuhara

Der Manga von »Rising X Rydeen« basiert auf der gleichnamigen Light Novel von Youichi Hatsumi, die von Renji Fukuhara als Manga umgesetzt wurde. Das Charakterdesign ist von Pulp Hiroshi, der die Light Novel illustriert. Der Aufhänger der Handlung könnte dem ein oder anderen etwas zu plump sein, doch Youichi Hatsumi versucht hier auch gar nichts anderes. In diesem Band wurde der Fokus auf eine ernstere Erzählung verlagert.

Die Zeichnungen von Renji Fukuhara sind gelungen und wissen zu gefallen. Auch die Einteilung der Panels hat mir gut gefallen. So wird sich für besondere Szenen schon mal eine ganze Doppelseite genommen, um die nötige Präsentation zu schaffen. Das hat auch zufolge das sich der Manga sehr flüssig liest, was bei mir eh immer einen Pluspunkt gibt. Dem Charakterdesigner Pulp Piroshi scheinen besonders die Zeichnungen von Yowabi sehr gut gefallen zu haben, während Youichi Hatsumi besonders die junge Mikan putzig findet.

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fazit

Takara und seine Freunde müssen feststellen, dass Aria die Anführerin der Outlaw-Organisation Re-Birthday ist, welche die Menschheit unterwerfen will, um eine Welt für die Stranger zu gründen. Takara und Mikan können einfach nicht glauben, dass die Aria, die sie kennen, so etwas tun könnte und versuchen sie aufzuhalten. Währenddessen schickt die Regierung die Attentäterin Lisa, um Aria zu töten. Sie stellt unseren Freunden ein Ultimatum – sollten sie es nicht schaffen Aria innerhalb von 24 Stunden aufzuhalten, wird sie ihr Leben nehmen.

Mit dem sechsten Band endet die Reise von Takara Shimonene, dem jungen Mann der zum Stranger des Jahrhunderts werden wollte. Das Ende wirkt in sich abgeschlossen und war zufriedenstellend. Dabei dürft ihr euch wieder auf sehr viel Gel und den gewohnten Humor freuen. Renji Fukuhara schafft es ebenfalls wieder optisch zu überzeugen und liefert bis zum Schluss fabelhafte Illustrationen ab. Auch der Lesefluss bleibt durch die gute Panelaufteilung erhalten. Alles in allem hat mich »Rising X Rydeen« über seine sechs Bände mit seinen ungewöhnlichen Charakteren gut unterhalten können. Fans von schlüpfrigem Humor sollten definitiv mal reinschauen.

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