WACOM stellt offizielles »Neon Genesis Evangelion«-Tablet vor

Das japanische Unternehmen WACOM hat vor Kurzem ein offizielles Tablet zu »Neon Genesis Evangelion« vorgestellt. Wir fassen zusammen.

Release im Frühjahr 2026

Das limitierte WACOM MovinkPad in der »Pro EVA«-Edition wurde gezielt für kreative Anwendungen wie das Anfertigen von Illustrationen entwickelt. Es nutzt Android 15 als Betriebssystem und verfügt über einen »Snapdragon 8s Gen3«-Prozessor, ein 14 Zoll großes OLED-Display, einen USB-C-Port und einen SD-Karten-Slot.

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Im Vergleich zu einem regulären MovinkPad von WACOM hebt sich diese Version durch eine angepasste Benutzeroberfläche sowie zusätzliche Extras ab, darunter eine Hülle und ein Ständer im »Evangelion«-Design. Erste Bilder gibt es unten.

Eine Vorbestellung ist ab sofort zum Preis von 1.129,95 US-Dollar (etwa 979,20 Euro) im Online-Shop des Herstellers möglich. Der Release im US-amerikanischen Handel soll im Frühjahr 2026 erfolgen. Ob auch eine Veröffentlichung auf dem europäischen Markt geplant ist, ist noch nicht bekannt.

Die 26-teilige Original-Serie »Neon Genesis Evangelion«, die zwischen Oktober 1995 und März 1996 ihre Premiere in Japan feierte, erschien hierzulande durch LEONINE Anime auf DVD und Blu-ray. Ein neues Anime-Projekt befindet sich aktuell in Arbeit.

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Benutzeroberfläche:

©khara, inc.

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Ich

Joah … ist doch ganz nett würde ich meinen. Ich mag das Rückseiten-Design. Es ist zwar sehr … blass aber mir gefällt es. Bei der Benutzeroberfläche wird man wohl für sich selbst sehen müssen ob diese Designergänzungen okay sind oder vielleicht doch eehr stören.

B.Banane

Bleibt trotzdem Nah-Zukunfts-Elektroschrott.
Nicht von der Hardware her — auch wenn ich USB 2.0 bei so einem Gerät für ein Unding halte —, sondern weil mit dem Ende der offiziellen Einstellung des Supports durch den Hersteller es ziemlich mau mit Pflege durch die Communitz aussehen dürfte, da sich der Hersteller um das Einhalten der rechtlich bindenden GPLv2 drückt. Ich habe Wacom auf zwei Kanälen — mit ausführlicher Erklärung für Laien — darum gebeten, wurde bei dem einen Kanal jedoch komplett gegehostet und beim anderen Kanal wurde mir nach Nachfrage durch den Level-1-Support per Mail mitgeteilt, dass sie noch immer keine Antwort auf meine Frage erhalten haben. Das ist nun wiederum mehrere Monate her, daher denke ich nicht, dass Wacom Pläne hat, sich hier an die GPLv2 zu halten, insbesondere da deswegen eh kaum einer klagt, denn nur Personen, die zu dem in Android-Geräten verwendeten Kernel beigetragen haben sowie Vereine können in diesem Fall klagen. Verbraucherzentralen haben bis dato nicht auf meine Anfragen zu dem Thema reagiert und ich kenne auch kein Verfahren, das jemals durch eine Verbraucherzentrale deswegen geführt wurde.
Da es bei der GPLv2 schon nicht klappt, ist es schon etwas fragwürdig, ob es bei der EcoDesign-Richtlinie (insbesondere bei Nischengeräten) besser klappen wird. Es gibt mit Lenovo und Tochter dessen Motorola sogar große Hersteller, der trotz ziemlich eindeutiger Pflicht zur Lieferung von Updates des zugrundeliegenden Betriebssystems — laut Richtlinientext —, also Android, trotzdem nur 4 Jahre Sicherheitsupdates und zwei Betriebssystem für neue Geräte veröffentlichen möchten. Die Richtlinie — im letzendlich bindenden BGB steht »erwartbar« und wir können eben durch Richtlinientext und Berichterstattung die Zeiträume aus der Richtlinie erwarten — verlangt allerdings 5 Jahre Betriebssystem-Updates nach Ende des Verkaufs. Es geht nicht nur um das Verfügbarhalten von ein paar Updates; der Hersteller muss alle Updates durchreichen, sofern möglich. (Lenovo und Tochter Motorola versuchen sich, mit einer unglücklich übersetzten Version der Richtlinie herauszuwinden, aber alle Versionen der Richtlinie gelten gleich und am Ende zählen eh die nationalen Gesetze, d.h. bei uns das BGB!)

Zu dem Thema bzgl. GPL-Einhaltung durch Hersteller gibt es einen guten Vortrag unter dem Namen »Quelltext-Klage als Verbraucher«. Zudem befindet sich wohl mittlerweile ein Verein im Aufbau, dessen Vereinsziel eben diese Klagen sind. Allerdings fehlen wohl noch — ich habe vor zwei Wochen nachgefragt— mehr als 40 Mitglieder.
Nunja. In ein paar Jahren wird das Thema so oder so relevanter werden. Aktuell befindet sich durch eine bekannte Kanzlei bspw. eine Klage gegen einen Elektroautoimpoteur in Vorbereitung. Anscheiend halten sich einige chinesische E-Auto-Hersteller nicht an die GPLv2. Wird das Verfahren positiv beendet — und das wird es, da vergangener Verfahren wegen Lizenzen der GPL-Familien ( wie bspw. das aus letztem Jahr gegen den Fritz!Box-Hersteller AVM) positiv ausgingen — dann kann es sein, dass diese E-Autos deutlich im Wiederverkaufswert sinken. Wer sich speziell hierfür interessiert, der findet Videos zum Thema beim Anwalt Jun.

Guts

Ist ja fast schon ein Wunder, dass der Preis kaum höher ist als der Einzelkauf der Komponenten 😛 Die Zubehörpreise von Wacom sind aber auch Luxus, so ein »wackelig« wirkender Ständer kostet einzeln schlappe 100 Dollar xD
Die Verfügbarkeit in Deutschland scheint auch richtig schlecht geworden zu sein, neue Produkte sind Ewigkeiten nicht im freien Handel erhältlich, nur bei denen im Shop (falls er mal funktionieren sollte), natürlich zur UVP.

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