Review: Dusk Maiden of Amnesia – Volume 4 | Blu-ray

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Am 24.06.2016 veröffentlichte KAZÉ das vierte und letzte Volume der Serie »Dusk Maiden of Amnesia« auf dem deutschen Markt. Die 13-teilige Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Maybe und wurde vom Studio SILVERLINK animiert, die beispielsweise auch für »Strike the Blood« oder »Shomin Sample« verantwortlich waren. Wie uns das Ende der Serie gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Review.

Jahr:Japan, 2012
Genre:Horror, Mystery, Romance
Publisher:KAZÉ Anime
Laufzeit:ca. 75 Minuten
FSK:16
Bildformat:1920x1080p
Ton:DTS-HD Master 2.0
Sprachen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Episoden:Folge 11 – 13

für immer

Teiichi Niiya ist neu an der der Seikyou-Schule und scheint auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Kerl zu sein. Die Gebäude sind so verschlungen wie ein Labyrinth, sodass mit der Zeit unzählige Gruselgeschichten rund um die Schule entstanden sind. Als Teiichi Niiya sich in einem der Gänge verläuft, kommt ihm eine dieser Geschichten wieder in den Sinn. Irgendwo in dieser Schule soll es einen großen Spiegel geben, und wenn man vor ihm steht, darf man auf keinen Fall… wie ging sie noch mal weiter? Ist ja auch egal, erst mal sollte er einen Weg dort heraus finden.

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Als er in einen Raum mit einem riesigen Spiegel kommt, trifft er auf ein mysteriöses, aber wunderschönes Geistermädchen. Nach seinem ersten Schreck stellt sich das Mädchen als Yuko Kanoe vor und geistert offenbar bereits seit ihrem Tod vor 60 Jahren in der Schule umher. Ein ziemlich einsames Leben, warum sie sich umso mehr über die Begegnung mit Teiichi freut. An ihren Tod oder wie sie ums Leben kam, kann sie sich jedoch beim besten Willen nicht erinnern. Mit ihrer offenen Art schafft sie es den schüchternen Teiichi leicht zu verunsichern, doch er merkt schnell, dass sie keine bösen Absichten zu hegen scheint. Gemeinsam gründen sie die Abteilung für Paranormales, der auch die ahnungslose momoe und die skeiptische Kirie beitreten, um den Mysterien der Schule auf den Grund zu gehen.

Unglaublich traurig und unglaublich schmerzhaft – das sind Yukos Erinnerungen an ihren Tod vor 60 Jahren. Da Teiichi die ganze Wahrheit durch ihre Augen gesehen hat, verdrängt sie auch ihn komplett aus dem Bewusstsein und nimmt ihn nicht mehr wahr. Es ist fast, als wäre Teiichi nun zum Geist geworden. Dennoch findet er einen Weg, Yuko seine Gefühle mitzuteilen und schafft es schließlich, sie und ihr Schatten-Ich endgültig miteinander zu versöhnen. Dabei hilft eine überraschende Enthüllung der Schulleiterin, die sich als Yukos kleine Schwester entpuppt. Zusammen wollen sie auch die Knochen im alten Schulhaus ordentlich begraben. Es scheint also, als würde das ungleiche Paar am Ende doch noch sein Glück finden. Doch eine Frage bleibt: Wird Yukos Geist in dieser Welt bleiben, selbst wenn er Ruhe und Frieden gefunden hat?

charaktere

teiichi-niiyaTeiichi Niiya

Teiichi ist ein hilfsbereiter und ehrlicher Kerl. Er scheint der erste zu sein, der Yuko nicht nur sehen, sondern auch berühren kann. Seit ihrer ersten Begegnung möchte er Yuko helfen die rätselhaften Umstände ihres Todes aufzudecken. Er ist schüchtern und wird leicht durch Yukos offene Art verunsichert. Während den Ereignissen der Serie, scheint er sich in Yuko zu verlieben.

Synchronsprecher:
Amadeus Strobl z.B. auch als Age in Patema Inverted

 

 

 
yuko-kanoeYuko Kanoe

Offenbar ist sie der Geist des alten Schulhauses der Seikyo-Schule, an die Teiichi Niiya geht. Sie erinnert sich an nichts, was mit ihrem Tod zu tun hat und ist für einen Geist ziemlich harmlos. Teiichi ist der Einzige, der sie nicht nur sehen, sondern auch berühren kann. Für die meisten Schüler scheint sie jedoch unsichtbar zu sein.

Synchronsprecher:
Esra Vural z.B. auch als als Akira Aoi in Selector Infected Wixoss
 

 

 

bild und produktion

»Dusk Maiden of Amnesia«, oder auch »Tasogare Otome x Amnesia«, wurde vom Studio Silver Link produziert, die unter anderem auch für »Strike the Blood« oder aktuell für »Shomin Sample« verantwortlich waren. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Maybe, der von April 2009 bis November 2013 in Square Enix‘ »Monthly Gangan Joker« publiziert wurde und insgesamt 10 Bände umfasst. Die zwölf Episoden wurden April bis Juni 2012 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt. Im November 2012 kam außerdem eine OVA dazu, die KAZÉ ebenfalls veröffentlichen wird. Die Episoden werden in 1080p ausgeliefert.

deutsche umsetzung

Die Synchronisation wurde bei der VSI Synchron GmbH in Berlin aufgenommen. Für das Dialogbuch und die Dialogregie war René Dawn-Claude verantwortlich. Die deutsche Vertonung hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Besonders Amadeus Strobl als Teiichi und auch Esra Vural als Yuko haben mir sehr gut gefallen. Die Stimmen passen sehr gut zu den Charakteren und auch die Dialoge sind super geschrieben. Auch die anderen Charaktere wurden meiner Meinung nach gut besetzt und sind gelungen. KAZÉ hatte in der Vergangenheit schon einige gute deutsche Umsetzungen, doch »Dusk Maiden of Amnesia« sticht noch mal heraus. Die Schilder wurden wie gewohnt als Untertitel übersetzt.

extras

»Dusk Maiden of Amnesia« wird in einer schicken Amaray mit Wendecover ausgeliefert. Darin ist ein Booklet mit diversen Zusatzinformationen und einem kleinen Bonusmanga.

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fazit

Nachdem Teiichi durch Yukos Augen ihre unglaublich traurige und schmerzhaften Erinnerungen an ihren Tod vor 60 Jahren gesehen hat, verdrängt sie auch ihn komplett aus dem Bewusstsein und kann ihn nicht mehr sehen. Es ist fast, als wäre jetzt Teiichi der Geist geworden. Dennoch findet er mithilfe der Schulleiterin, die sich als Yukos kleine Schwester entpuppt, einen Weg Yuko seine Gefühle mitzuteilen und ihr Schatten-Ich endgültig miteinander zu versöhnen. Es scheint also, als würde das ungleiche Paar am Ende doch noch sein Glück finden, doch irgendwas an Yuko ist anders.

Mit dem vierten Volume von »Dusk Maiden of Amnesia« bekommen wir das Ende der Geschichte um Teiichi und den Geist Yuko präsentiert. Ein wirklich, wirklich schönes Ende wie ich finde, dass die Serie für mich nochmal eine Stufe höher gehoben hat. Nach den ernsten Episoden gibt es dann in der beiliegenden OVA, die als Episode 13 deklariert ist, noch einiges vom typischen Humor und Fanservice der Serie geboten.

Man muss einfach sagen, dass KAZÉ mit der Lizenzierung von »Dusk Maiden of Amnesia« wieder einen guten Riecher bewiesen hat und hier eine der besten Romance-Comedys der letzten Jahre veröffentlicht hat. Die Serie kann sowohl mit ihrer Geschichte als auch mit den fabelhaften Animationen von SILVER LINK. überzeugen. Was mir allerdings besonders im Gedächtnis bleiben wird, ist der wahnsinnig schöne Soundtrack und besonders der Insertwong Requiem von Nao Hiiragi. Wer auch Mystery, Romance und Comedy steht, sollte sich die Serie auf keinen Fall entgehen lassen.

© MAYBE/SQUARE ENIX, Dusk maiden of Amnesia Project
© 2015 VIZ MEDIA Switzerland SA

Dusk Maiden of Amnesia - Volume 4

Dusk Maiden of Amnesia - Volume 4
9,2

Story

9.5 /10

Konzept

9.5 /10

Deutsche Umsetzung

9.0 /10

Bild und Animation

9.0 /10

Soundtrack

10.0 /10

Verpackung und Extras

8.0 /10

POSITIV

  • Fantastisches Ende
  • Interessantes Setting

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