Oda will mit »One Piece«-Remake eine neue Generation begeistern

Aktuelle Aussagen von WIT-Studio-Präsident George Wada geben Einblick in die Hintergründe des »One Piece«-Remakes – und zeigen, welche zentrale Rolle Eiichiro Oda dabei spielt. Wir fassen alle Einzelheiten zusammen.

Oda treibt Remake voran

Vor Kurzem sprach George Wada, Präsident von WIT Studio, in einem Interview mit dem YouTube-Kanal »Ai SHOW« über verschiedene Themen – darunter auch die kommende Neuadaption »The One Piece« und die Unterschiede zum Original.

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Dort erklärte er, dass die Idee eines Remakes trotz der weiterhin laufenden ersten Serie maßgeblich durch Eiichiro Oda vorangetrieben wurde.

Dieser habe wiederholt angemerkt, dass der Anime über die Jahre sehr umfangreich geworden sei und insbesondere neue Zuschauer durch die Länge, das langsame Erzähltempo und veraltete Animationsstandards abgeschreckt werden könnten.

Vor allem jüngere Generationen könnten sich laut dem Schöpfer der weltweit erfolgreichen Manga-Vorlage nur schwer für die frühen Episoden begeistern.

Moderner Ansatz mit schnellerem Tempo

Aus diesem Grund verfolgt »The One Piece« einen deutlich moderneren Ansatz. Geplant ist ein schnelleres Erzähltempo mit strafferer Inszenierung, das unter anderem auf unnötige Streckungen und Filler-Inhalte verzichtet.

Zudem soll sich das Remake vom ursprünglichen Sendeumfeld lösen: Während die originale Serie über viele Jahre hinweg auf einem klassischen »Kindersendeplatz« in Japan lief, wird die neue Umsetzung gezielt auf ein reiferes Publikum ausgerichtet.

WIT Studio orientiert sich dabei an der eigenen Erfolgsformel, die bereits bei Titeln wie »Attack on Titan«, »Vinland Saga« und »Spy x Family« zum Einsatz kam. Ziel ist es, die Geschichte mit moderner Animationstechnologie neu zu interpretieren und gleichzeitig ein hohes Niveau bei Bildsprache und Storytelling zu erreichen.

Hoher Anspruch und globale Ausrichtung

Wada betonte, dass man das Werk von Toei Animation respektiere, jedoch eine neue Version erschaffen wolle, die die Erwartungen der weltweiten Fangemeinde übertrifft – was allerdings auch eine der größten Herausforderungen darstellt.

Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei weiterhin die Vision von Eiichiro Oda, der eng in die Produktion eingebunden ist und die kreative Richtung maßgeblich mitbestimmt.

Darüber hinaus unterstrich Wada, dass sich die Anime-Industrie zunehmend global ausrichtet und inzwischen nicht mehr nur innerhalb Japans konkurriert, sondern auch mit internationalen Entertainment-Größen.

Produktion ohne TV-Zwänge

Dank der Zusammenarbeit mit Netflix und einem entsprechend großen Budget kann sich das Team voll auf die Qualität konzentrieren, ohne den üblichen Einschränkungen einer wöchentlichen TV-Produktion zu unterliegen.

Im Hinblick auf den möglichen Einsatz von KI erklärte Wada, dass diese aktuell eher als Herausforderung für das Studio angesehen werde. Aufgrund rechtlicher und praktischer Unsicherheiten setze man vorerst auf eine abwartende Haltung.

Auch wenn ein genaues Veröffentlichungsdatum noch aussteht, betonte Wada, dass die Arbeiten aktuell auf Hochtouren voranschreiten. Sobald es neue Informationen zu vermelden gibt, erfahrt ihr diese selbstverständlich hier bei uns.

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Via YouTube
©1999 Toei Animation Co., Ltd. ©Eiichiro Oda/Shueisha, Toei Animation

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Ich

Geplant ist ein schnelleres Erzähltempo mit strafferer Inszenierung, das unter anderem auf unnötige Streckungen und Filler-Inhalte verzichtet.

Das hätte man schon für die existierende Serie beherzigen sollen.

Arata

Ja irgendwie schon, aber wahrscheinlich kam irgendwie der Gedanke ,,Hey so kann man mehr Geld verdienen,,
One Piece hätte es von heran so machen müssen und im Notfall halt Pausen einlegen wenn man zu nah am Manga ist

Kuchen

Dann hätten wir Festung Navarone aber niemals gesehen, für mich ein großartiger Arc.

Ich

Dann hätten wir Festung Navarone aber niemals gesehen

Das steht ja gar nicht fest. Man hätte es ja eventuell dann einfach anders umgesetzt, sodass es kompakter ist.

bazzhazel

sehe ich auch so. Der Hauptgrund von Anfang an warum ich von der Serie abgefallen bin und heute immernoch null Bock hab bischen zu binge watchen lag schon immer und liegt allein daran. Ich versteh das Argument auch nich von wegen für die jüngere Generation… als ob wir damals nich von 10min re-pre-filler zu Tode angenervt waren…

Marine

Einerseits will man das Pacing angenehmer machen um neue Zuschauer anzulocken aber wenn es dann trotzdem 15-25 jahre braucht bis alles adaptiert ist könnte man auch die alte Serie schauen. Hier profitieren erst die nächsten Generationen so wirklich.

tcsystem

Hoffe Mal nicht in gleichen animationsstil wie seit wano kuni. Die neuen Folgen sehen einfach nur schrecklich aus und lassen jeden Charme vermissen.
Ohne Filler und Streckung, begrüße ich dagegen… Wobei einige wenige Filler Folgen zu den besten gehören.

Marcus Cyron

»Aus diesem Grund verfolgt »The One Piece« einen deutlich moderneren Ansatz. Geplant ist ein schnelleres Erzähltempo mit strafferer Inszenierung, das unter anderem auf unnötige Streckungen und Filler-Inhalte verzichtet.«

Oh, danke! Endlich!

Gill Bastar

Ich hab immer das Gefühl das.Das alles zur Story gehört so wohl das Remake als auch die Monate lange Pause🤣Zu viel ja ich weiß aber so fühlt es sich eben an für mich.Die Welt in one piece läuft ja weiter.Auch wenn die Serie nicht läuft 😉.Außer jetz die ganzen Serien,die vereinzelt Lösungen zu ein paar ungeklärte antworten zu one piece durch die Blume Spoilern 💯✌️

CJ Apple

Ist halt wie bei DBZ Kai, wo man unnötige Filler rausgenommen hat, um das Pacing deutlich zu beschleunigen und das wird hier auch nicht anders sein.

Smith

Nur das es ein komplettes remake ist. Neu animiert, angelehnt an den Manga.

Kein stumpfes coloring und hd finish

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