Zu früh beendet? Manga-Abschluss von »Chainsaw Man« spaltet Fans

Obwohl nicht wenige Fans insgeheim noch auf einen dritten Teil der beliebten Manga-Reihe gehofft hatten, ist es seit dem 24. März 2026 offiziell: »Chainsaw Man« ist beendet. Wir fassen nachfolgend zusammen.

Überraschendes Ende

Nach siebeneinhalb Jahren Laufzeit und insgesamt 232 Kapiteln ist Tatsuki Fujimotos düsterer Shonen-Manga »Chainsaw Man« nun abgeschlossen. Dennoch dürfte sich ein Großteil der Fans einig sein: Das Finale kam definitiv unerwartet.

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Nach einem überaus fesselnden ersten Teil, der aus den ersten 97 Kapiteln besteht, baute der zweite Teil in den folgenden 135 Kapiteln ein wahrhaft apokalyptisches Finale auf, das den Eindruck erweckte, dass mindestens ebenso viele weitere Kapitel nötig gewesen wären, um die Geschichte zu einem würdigen Abschluss zu bringen.

Schließlich hatte Denji noch so viele Dinge zu tun – zum Beispiel mit dem Mädchen, das er liebt, zusammenkommen oder allen beweisen, dass er sich als Mensch verändert hat – und zu guter Letzt natürlich die Welt retten.

Viele offene Fragen

Doch falsch gedacht, zahlreiche Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet. Weder wurden Pochitas Kräfte näher erläutert, noch kehrten beliebte Figuren wie Kishibe, Reze oder Kobeni zurück – und diese Aufzählung ließe sich problemlos fortsetzen.

Gleichzeitig entspricht genau das aber auch dem typischen Stil des Manga. Denn »Chainsaw Man« blieb bis zum Ende unvorhersehbar und herzzerreißend, doch das Schockierendste kommt erst noch: Denji bekam tatsächlich ein Happy End.

Mehr wollen wir jedoch gar nicht verraten und stattdessen auf die Anime-Umsetzung verweisen. Diese besteht bislang aus einer zwölfteiligen Serie, die bei Crunchyroll auf Abruf zur Verfügung steht, sowie einem Sequel-Film, der digital erworben werden kann. Eine Fortsetzung, die den »Assassins Arc« adaptiert, befindet sich in Arbeit.

Anime-Adaption bestellen:

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© Tatsuki Fujimoto, Shueisha / Chainsaw Man Production Committee

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18 Kommentare
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CJ Apple

Da sieht man mal wieder, was ein übertriebener Hype ausrichten kann.

CSM ist und bleibt für mich generische Standard Action Manga-/Animekost und an dem Ende sieht man das wunderbar.

Ein Kapitelstoryaufbau für nichts und wieder nichts.

Aber hauptsache, sowas total geil finden und besser reden/machen als es letztendlich ist/war.

Abirim

Generisch und Standard war’s nun wirklich net, auch wenn man natürlich übers Ende streiten kann – mMn war’s ein konsequentes Ende

Tanjiro

Der Hype war auch der Grund weshalb ich mir den Anime und danach den Manga angeschaut hatte. Und den Arc am ende des Animes und den danach fnd ich auch echt nicht schlecht. Aber danach ging es nur noch bergab. Das Ende war auch nicht gerade geil. Wäre ich nicht schon so tief drin gewesen hätte ich den längst gedropt.Am ende hat er von mir ne 5/10 bekommen wegen der 2 anständigen arcs. Ist auch der einzige Manga dem ich eine schlechtere Bewertung als 8/10 gegeben hab.

Marcel

War das schlecht.
Wahnsinn.

Aber nach Attack on Titan, Jujutsu Kaisen usw., um nur einige zu nennen, erwarte ich bei Enden eh absolut nichts mehr.

Code Geass war ein gutes Ende was von Anfang an Sinn machte.

Akimetz

Also as AoT angeht finde ich, dass es eines der besten Enden war die ich je gesehen habe. Alle Fragen wurden beantwortet, ein spektakuläres Finale das Geheimnisse aufdeckt, epische Kämpfe und Wiedersehen mit Charakteren. Es hätte nicht anders enden können. Es war einfach nur perfekt. Natürlich..Meiner Meinung nach 😉

Abirim

Code Geass hat n super Ende, ja, aber CSM und AoT hatten auch ein jeweils passendes Ende – und das sag ich, obwohl ich CSM gegen Ende gerushed finde und AoTs Ende persönlich net soo nice fand, aber darum geht’s net. Es geht darum, dass es konsequent ist, zur Story passt und erahnen lässt was die Vision des Autors war (vlt spricht da aber auch nur der Künstler in mir lol)

Simon

AoT war einfach das selbe Ende wie CG.
Ich häts besser gefunden, wenn Eren wirklich fast alle hätte töten wollen.

Tuber

Das hätte aber nicht zu Eren gepasst.

KOLWE-X

Ok, dann war es ja gar nicht so falsch (?!), dass ich diesen Manga abgebrochen hatte. Den Kult habe ich nicht verstanden, denn die Story ist wirr und macht überhaupt keinen Sinn! Ich quälte mich durch die erste Hälfte regelrecht durch, da ich erwartet hatte, hier käme etwas episches dabei raus (gerade bei dem Hype), aber Pustekuchen. Ich gehöre wohl nicht (mehr) zur Zielgruppe bei den vielen Shonen Mangas. Auch Jujutsu Kaisen hatte ich aus ähnlichen Gründen abgebrochen.

Testo

Ich glaube die gehörst zur Zielgruppe, die beim schauen/lesen eines Anime/Manga nicht denken, sondern sich einfach berieseln lassen, wollen. Chainsaw Man ist ein hoch künstleriches und philosophisches Werk, was sehr anspruchsvoll ist und die Zuschauer*innen/Leser*innen zum mitdenken fordert.

MalcolmMaddiXx

Alles Gute muss irgendwann zum Ende kommen das was Fujimoto drumherum erschaffen hat mit part 2 fand ich echt cool,aber dann alles so drastisch enden zu lassen und das Universum (ein franchise) damit zu killen finde ich lazy wie bei jjk.

Abirim

Fand das Ende überraschend und gerushed, aber auch konsequent und passend und es gab immerhin ein Happy End für Denji

DENJI

Das Traurigste Kapitel für mich ist Kapitel 231 wegen dem Traurigen Ende vom Kettensägen Teufel Pochita.

Das Kapitel 232 ist etwas komisch aber in Ordnung.

Fragezeichen: Was ist nun Denji’s Happy End

Natsu90

Okay gehe ich mal in die Tiefenanalyse rein: Denji wollte immer ein normales Leben(so normal wie es halt in der Welt von personifizierten Teufelin halt möglich ist)kein Potchika(er hat die ganze Verantwortung nicht muss kein Held werden muss nicht die Welt retten etc. pp) keine Makina weil selbsterklärend gleich keine Manipulation etc.) Also das ganz normale Leben dass er haben wollte nicht mehr nicht weniger. Ich kann es verstehen aber ich verstehe deswegen den ganzen Bullsh*t oder komplett part 2 nicht?! Also ein Loop am Schluss und die Erkenntnis von Zeitverschwendung. Also kann man das Ding eigentlich beenden am Ende von Part 1. Sehr enttäuschend aber irgendwie auch erwartbar.🤷‍♂️

Testo

Deine Analyse hat schon gute Ansätze, aber du kannst deutlich tiefer analysieren. Als kleiner Tipp, Fujimoto nutzt sehr viel Symbolik und passt seinen Stil auch gerne daran an. Lies am besten das gesamte Werk nochmal, und versuch mal noch ein paar andere Blickwinkel einzunehmen.

Tuber

Vielleicht 231 wegen der Stihl MS231? Das wäre zumindest ein lustiges Easteregg

Simon

Entweder er hatte keinen Bock mehr oder ist ein schlechter Schreiber.
Das Ende war nichts, hätte man das ganze entweder eher beenden sollen oder halt weiter fortführen.

Naror

Also ich fand den 1. Part von Chainsawman hervorragend, während ich den 2. Part beim Denji Dating Arc beendet habe, ich habe teilweise die Geschichte verfolgt und wieder in die letzten Kapitel reingeschaut. Ich hoffe wirklich dass nach 1/2 Jahren noch ein 3. Part kommen wird, weil das Ende und sehr viele Wichtige Fragen stehen weiterhin offen, doch Bei Fujimoto weiß man eben nie.

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