Zwischen Traum und Realität: »One Piece« steht vor großem Problem

Der japanische Schauspieler Mackenyu, der in der Realverfilmung von »One Piece« die Rolle von Zorro verkörpert, sprach in einem Interview mit TV Movie über seine Wünsche für die Zukunft der Serie – und diese reichen erstaunlich weit.

Weiter Weg für die Strohhüte

Er erklärte, dass er davon träume, eines Tages den Wano-Kuni-Arc umzusetzen, einen der umfangreichsten und beliebtesten Handlungsabschnitte der Manga-Vorlage von Eiichiro Oda. Ihm sei jedoch selbst bewusst, wie unrealistisch dieses Ziel erscheint.

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Immerhin startet der Story-Arc erst mit Kapitel 909 des Manga beziehungsweise Episode 892 des Anime – während die zweite Staffel der Netflix-Serie ungefähr mit Kapitel 154 (Episode 91) endet und somit bislang nur einen Bruchteil adaptiert hat.

Mit einem Augenzwinkern merkte Mackenyu daher an, dass er bis dahin wohl bereits um die 80 Jahre alt sein dürfte – und notfalls eben CGI aushelfen müsste.

Cast zeigt sich optimistisch

Angesichts des schier gewaltigen Umfangs der Originalvorlage mit über 1100 Kapiteln sowie der bisherigen Produktionsgeschwindigkeit der Live-Action-Adaption stellt sich daher zwangsläufig die Frage, ob eine komplette Umsetzung überhaupt möglich ist.

Hinzu kommt, dass die langen Produktionszyklen moderner Serien dieses Vorhaben zunehmend erschweren, weshalb angezweifelt werden darf, ob die Netflix-Version, deren dritte Staffel 2027 erscheint, jemals in die Nähe späterer Arcs gelangen wird.

Trotz dieser Umstände lassen sich die Darsteller ihre Begeisterung keinesfalls nehmen und darauf angesprochen äußerten neben Mackenyu auch Emily Rudd (Nami) sowie Jacob Gibson (Lysop) ihre Wünsche, kommende Handlungsbögen wie den Water-7- und Enies-Lobby-Arc gerne in der Realverfilmung zu sehen. In jedem Fall handelt es sich dabei um zwei Abschnitte, deren Umsetzung wesentlich realistischer scheint.

Ob die Reise der Strohhüte in der Live-Action-Version tatsächlich eines Tages bis nach Wano-Kuni führt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Zwischen ambitionierten Träumen und der Realität liegt noch ein sehr weiter Weg.

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Via TV Movie
© Netflix, Tomorrow Studios

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Ich

Die werden vorher alle von Netflix eingescannt und dann macht KI das. Und dann kann der Herr mit seinen 80 Jahren sagen ‚Das da bin ich!‘.

Natsu90

Durch KI und Holo Technik kann man die Schauspieler auf ewig in ihrem Alter lassen und durchaus weitere Staffeln die nächsten Jahrzehnte anpeilen falls Netflix nicht nach ihrer berühmten drei Staffelregel das Ding dann absetzen würde.🙃😉

kjkjkjkjkjkjkjk

das ist gar nicht so weit hergeholt. Hat mich damals schon bei Indiana Jones 5 überrascht, als die ihn mit KI komplett verjüngt haben.

Chain

Netflix hat sich das Problem selber geschaffen. Wenn man nur kurze Staffeln mit 8 Folgen produziert kann man auch nicht die Menge an Inhalt schaffen die nötig wäre um schneller voranzukommen. Und dabei haben die schon Inhalte weggelassen in den Arcs, ist also grundsätzlich eine Recap-Adaption.

ElektroNetto

Also es sind locker 200 Folgen reine Fillerfolgen zudem auch diese ganzen Vorgeschichten von Charakteren auch nochmal 100 Folgen einnehmen. Allein Kumas Backstein und zahlreichen Einblendungen haben ja einen eigenen Miniarc verdient 🤣 und ich denke das z.B Sabody und und Marinefort eine Staffel sein wird. Die werden locker in eine Staffel 2-3 Arcs drücken, weil SPOILER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Imu sich ja gezeigt hat

xertdiv

Bin nicht (mehr) so drin aber ja man kann viel verkürzen. Auch Kämpfe zB die sich gern mal über gefühlt 20 Folgen gezogen haben lassen sich in der Realvariante in 10-15min »abarbeiten«.

Archer

Streichst mal die filler folgen und das katastrophale Pacing, kannst locker 300 Folgen einsparen.

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