Die Anime-Umsetzung von »JoJo’s Bizarre Adventure: Steel Ball Run« erscheint mit ungewöhnlich großen Abständen zwischen den einzelnen Abschnitten. Produzentin Noriko Dohi hat nun erklärt, warum sich das Produktionsteam bewusst gegen eine durchgehende Veröffentlichung entschieden hat. Wir fassen nachfolgend zusammen.
Aufwendige Produktion erfordert Pausen
Dohi erklärte im Interview mit Anime Corner, dass die Produktion von »Steel Ball Run« besonders aufwendig sei. Vor allem die zahlreichen Pferderennen stellten eine Herausforderung dar, da diese möglichst realistisch inszeniert werden müssten. Auch überzeugende Sprecherleistungen seien dabei von großer Bedeutung.
Zusätzlichen Aufwand verursache der große Umfang der Manga-Vorlage. Es sei den Animatoren und weiteren Beteiligten nicht zuzumuten, die gesamte Geschichte ohne längere Unterbrechungen zu produzieren. Daher habe man sich dazu entschieden, die Adaption in mehreren getrennten Abschnitten zu veröffentlichen.
Dohi äußerte zugleich Verständnis dafür, dass sich viele Fans nach der ersten Episode eine schnelle Fortsetzung wünschen. Die »1st STAGE« sei jedoch bewusst als Einstieg angelegt worden, um das Publikum zunächst mit der Welt und den Besonderheiten von »Steel Ball Run« vertraut zu machen.

Neue Folgen im September 2026
Die »1st STAGE« von »JoJo’s Bizarre Adventure: Steel Ball Run« wurde am 19. März 2026 veröffentlicht und besteht aus einer rund 47-minütigen Auftaktepisode. Die elfteilige Fortsetzung, die als »2nd – 3rd STAGE« bezeichnet wird, erscheint ab dem 25. September 2026 im wöchentlichen Rhythmus auf Netflix.
Ob die Serie darüber hinaus mit einer »4th STAGE« fortgesetzt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
»JoJo’s Bizarre Adventure: Steel Ball Run« adaptiert den siebten Teil der gleichnamigen Manga-Reihe von Hirohiko Araki. Für die Produktion zeichnet sich das Studio David Production verantwortlich, bei dem Hideya Takahashi (»Urusei Yatsura«) die Regie führt und Toshiyuki Katou (»Thus Spoke Rohan Kishibe«) als Chief Director fungiert.
- Zur Anime-Serie bei Netflix
- Disney+ weitet Werbung auf Standard- und Premium-Abos aus
- Neue »Avatar«-Serie bricht mit bewährtem Konzept der Vorgänger

Via Anime Corner
© LUCKY LAND COMMUNICATIONS
Ich denke das ist hier wirklich nur verständlich. Pferde zu animieren soll eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt sein höre ich immer wieder. Alle Animatoren hassen es Pferde zu animieren.
ja im vielen animes fahren die fahrzeug sehr künstlich Pferd gleich fahrzeug….
Das »Hassen« ist aber nicht der Hauptgrund, es wird halt niemanden mehr beigebracht, weil man sie durch CGI-Modelle von der Stange ersetzen kann (bei Steel Ball Run ebenfalls der Fall). Das betrifft ja nicht nur Pferde, selbst Katzen oder Hunde aber auch Vögel sind in Anime teils grottenschlecht animiert.
Im CGI-Bereich – also im ernstzunehmenden CGI-Bereich, nicht das, was man in Anime oft sieht – gibt es deswegen Animatoren, die sich auf Tiere/Kreaturen spezialisieren.
Dass die Animationen der Pferde aufwändig/schwierig werden wussten die von Anfang an und niemand hat die gezwungen dieses Jahr schon zu releasen. Hätte man easy auf nächstes Jahr verschieben können und dann von Folge 1 bis Ende nen weekly Release durchziehen können. Von mir aus mit ein paar Monaten Pause nach der Hälfte, wenn nötig. Stardust Crusaders hatte ja auch zwei Staffeln. Alles easy machbar, da können die sich nicht rausreden.
Das einzige was die richtig machen ist, dass sie die einzelnen Stages weekly bringen. Aber das rettet die jetzt auch nicht vor den genervten Fans. Zurecht genervt, möchte ich anmerken!
Wenn das so ist. Dann kann man doch langsamer produzieren bis alles fertig ist, und erst Dan veröffentlichen?
Die meisten wollen weekly
Ja eben und dann immer ne Folge alle paar Monate ist auch blöd dann lieber alles aufeinmal