Trotz des weltweiten Erfolgs der Netflix-Live-Action-Adaption von »One Piece« ist der Aufschwung bei Realverfilmungen von Anime und Manga bislang ausgeblieben. Der ehemalige Showrunner Steven Maeda hat nun erklärt, weshalb sich Hollywood trotz des großen Potentials japanischer Vorlagen zurückhält. Wir fassen zusammen.
Hohe Produktionskosten erschweren neue Projekte
Im Gespräch mit dem Branchenmagazin C21Media nannte Steven Maeda insbesondere die hohen Produktionskosten als Grund für das geringe Interesse an weiteren Adaptionen. Darüber hinaus würden die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Hollywood die Finanzierung kostspieliger Realverfilmungen zusätzlich erschweren.
Die erste Staffel von »One Piece« soll beispielsweise mehr als 140 Millionen US-Dollar gekostet haben. Trotz ihres weltweiten Erfolgs seien viele Produktionsunternehmen derzeit nicht bereit, vergleichbare finanzielle Risiken einzugehen.
Ein weiteres Hindernis seien die langen Entwicklungszeiten. Laut Maeda könne allein die Arbeit an den Drehbüchern mehr als ein Jahr dauern. Für die Dreharbeiten und anschließende Nachbearbeitung müsse jeweils ein weiteres Jahr eingeplant werden.
Als Beispiel für die Schwierigkeiten verwies er auf die Adaption des Comics »Monstress«, die rund fünf Jahre lang als Realfilmprojekt entwickelt wurde. Mittlerweile wird stattdessen eine Animationsserie für Prime Video vorbereitet.
Trotz der aktuellen Zurückhaltung sieht Maeda weiterhin großes Potential für Anime- und Manga-Realverfilmungen. Seiner Einschätzung nach könnte bereits ein weiterer internationaler Erfolg dazu beitragen, dass Hollywood-Studios verstärkt in entsprechende Projekte investieren.
Maeda selbst arbeitet derzeit an einer Realverfilmung des Buches »Yokai Attack«, das sich mit übernatürlichen Wesen aus der japanischen Folklore befasst.
- »Naruto«-Realfilm könnte bekannte Charaktere stark verändern
- Crunchyroll will verstärkt eigene Anime und Realverfilmungen entwickeln
- Netflix bestätigt fünf Darsteller für »Solo Leveling«-Realserie

Via C21Media
© Netflix, Tomorrow Studios
Der Grund ist ganz simpel, weil Anime einfach Anime bleiben sollten und nicht zu irgendwelchem Live Action Schrott, dadurch verschwindet einfach alles was einen Anime ausmacht und es ist generischer Hollywood Müll
Das ist der Punkt.
Der Zauber geht verloren, wenn man das Medium ändert.
Eine Live-Action Adaption von Naruto wird niemals an den Anime herranreichen, genauso wenig, wie ein Animefilm zu Star Wars niemals so gut wäre, wie Episode 4.
Siehe Herr der RInge. Der Animefilm dazu wurd schnell wieder vergessen.
Der Grund ist so simpel das es jeder versteht.
Der Anime liefert eben schon eine Traumwelt wo alles möglich ist und die Realverfilmung zerstört sowas wieder wenn man an One Piece etc pp denkt
Realfilme sind halt keine Anime, bei denen man gefühlt nach nem halben Jahr schon auf Trends reagieren und sie ausschlachten kann xD
Die Amis haben sich noch nie vor zu viel kosten zurückgeschreckt, natürlich könnte man die Animes auch sehr wohl als sehr gute Realfilme entwickeln lassen siehe Avangers,Superman,Batman, Guardien of the Galaxie, viele andere Weltraum filme und Horrorfilme mit sehr gutem CGI, Matrix, Battle Angel Alitta! Es geht sehr wohl aber sie möchten nicht weil sie nicht die Rechte und Kontrolle bekommen die sie gerne hätten und eine bessere Gewinnverteilung zu ihrem vorteil!
Netflix…. erbärmliche Heuchler.
Da bekommt jemand den Hals vor GIER nicht voll.
Abonnenten-Boom: Im Quartal der Veröffentlichung (Q3 2023) konnte Netflix einen Zuwachs von knapp 9 Millionen neuen Abonnenten verzeichnen. Der Konzern hob One Piece in seinem Quartalsbericht vor Investoren explizit als einen der Haupttreiber für dieses enorme Wachstum und den weltweiten Umsatzsprung auf 8,5 Milliarden US-Dollar hervor.