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Japanische Regierung will illegale Manga-Seiten sperren

Wie die japanische Tageszeitung Mainichi Shimbun berichtet, will die japanische Regierung inländische Internetanbieter dazu auffordern, Webseiten, die illegal hochgeladene Manga-Scans hosten, zu sperren. Konkret sollen dabei drei Seiten betroffen sein, von denen zwei aus China stammen, und die trotz Bemühungen der zuständigen Stellen weiterhin online geblieben sind.

Wie der Bericht in der Zeitung weiter ausführt, erfreuen sich diese drei Webseiten seit letztem Jahr stetig steigender Beliebtheit. Auffallend ist dabei, dass die Webseiten im August 2017 größere Popularität erlangten und die digitalen Manga-Verkäufe, die seit 2012 gestiegen waren, seitdem rückläufig sind.

Allerdings gibt es Zweifel, ob eine solche Regierungsinitiative große Erfolgschancen hätte, da die japanische Verfassung in ihrem 21. Artikel vorschreibt, dass die Versammlungsfreiheit ebenfalls wie die Rede-, Presse- und Meinungsfreiheit geschützt sind. Und, so das Verfassungsdokument weiter, »eine Zensur findet nicht statt und das Fernmeldegeheimnis ist unverletzlich.«

Dadurch könnten solche Netzsperren seitens der japanischen Regierung schnell Gefahr laufen, als verfassungswidrig angesehen zu werden. Laut Mainichi Shimbun sollen die Pläne voraussichtlich noch in diesem Monat der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Quelle: ANN

13 Kommentare

  1. Ist ihr gutes Recht.

  2. kann man doch eh mit proxy-servern umgehen. also wozu die Mühe.

  3. Eine Frage, die ein bisschen Off-Topic ist.
    Sehr oft, wenn ihr einen Artikel zu illegalen Streams, Piraterie etc. veröffentlicht nutzt ihr ein Bild von einer Frau mit Piraten Klamotten aus einem Anime. Hier ist es auch der Fall (jedenfalls auf der Übersichtsseite).

    Aus welchem Anime stammt dieses Bild bzw. welcher Charakter ist das?

    Wäre cool, wenn ihr mir das beantworten könntet, auch wenn dieser Artikel schon ein paar Tage alt ist. Dankeeee!!!

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