Mangaka spricht über mangelndes Feedback der Fans

Setta Kobayashi, der Mangaka des »Black Clover«-Spin-off-Mangas »Asta’s Journey to Wizard King«, veröffentlichte kürzlich auf seinem Twitter-Account eine Nachricht, in der er über das mangelnde Feedback der Fans berichtet, das Mangaka erhalten.

In dem Tweet heißt es, dass er vor Kurzem während eines Konzerts erkannte, dass viele Mangaka im Gegensatz zu Live-Performern einen einsamen und isolierten Lebensstil führen. »Für einige ist ihr einziger Kontakt mit anderen Menschen der monatliche Besuch des Redakteurs, sodass es für sie schwer ist, das Gefühl zu bekommen, dass sie als Teil eines Teams arbeiten. Sie leben allein in einer winzigen Wohnung, essen und schlafen kaum«, erklärte Kobayashi.

»Einige Mangaka können aus Angst vor der Zukunft nicht einmal schlafen – und weinen, während sie arbeiten. Die meisten Zeichner erkennen nicht, was ihre Stärken sind oder was ihre Arbeit für andere bedeutet«, führte der Mangaka weiter aus.

Kobayashi forderte die Fans dazu auf, ihre Wertschätzung für Manga-Autoren so gut sie nur können auszudrücken. »Mangaka springen vor Freude in die Luft, wenn Fans ihnen Briefe schicken oder sie loben! Der beste Weg, seine Unterstützung zu zeigen, ist der Kauf des Mangas. Solltest du das aber nicht können, ist es auch in Ordnung, die Twitter-Posts des Künstlers zu retweeten oder sie deinen Freunden zu empfehlen. Wenn du das machst, könnte jemand sein Werk kaufen«, fügte er hinzu.

Setta Kobayashi veröffentlicht den Spin-off-Manga »Asta’s Journey to Wizard King« seit Februar 2018 in Shueishas »Saikyō Jump«-Magazin. Der Original-Manga von Yūki Tabata erscheint seit Februar 2015 im »Weekly Shonen Jump«-Magazin. Eine Anime-Adaption wird bereits seit Oktober 2017 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt.

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Quelle: ANN

Kommentare

16 Kommentare und Antworten zu "Mangaka spricht über mangelndes Feedback der Fans"

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AnnaKarenina
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AnnaKarenina

Klingt eher wie Depression?

Ich kann gut nachvollziehen, dass man gerne gelobt wird. Aber das klingt schon fast so, als wolle man den Fans den schwarzen Peter zuschieben »Wir Managaka weinen, wenn wir arbeiten«. Das ist definitiv nicht(!) normal. Selbst wenn das Arbeitsland in Japan ist, klingt das alles nach schweren Depressionen, die von einem Arzt behandelt werden sollten.

Haru
Gast
Haru

Japan ist berühmt für seine hohe Suizidquote, also muss das System mal was ändern.

AnnaKarenina
Gast
AnnaKarenina

Das System muss sich definitiv ändern. Diese hohe Suizidquote ist ja nicht zum aushalten.

shadowwolf
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shadowwolf

Dahin gehen wir doch auch immer mehr, bloß das unsere leute dann völlig ausgebrannt sind und dann alles fallen lassen oder völlig auspflippen, was in Japan halt an der ehre kratzen würde und deswegen selbst Mord geamacht wird eher.
Aber die Deutsche Quote steigt auch von jahr zu jahr. Viel ändern lässt sich daran nicht ausser wie oben geschrieben die Leute mehr zu loben und vielleicht besser zu bezahlen.

Lob wir gründsätzlich in der Arbeitswelt viel zuwenig geben lieber das schlechte immer einen reindrücken.

Haru
Gast
Haru

Problem ist das die wenigsten Japaner Englisch können und man meist auch deren Adresse nicht hat. (Manchmal zum Glück, wird genug Spinner geben die sie nur beleidigen würden)

Gigi
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Gigi

In Mangas stehen öfters mal die Adressen vom Verlag usw. drin für Feedbacks oder wenn man andere fragen am Autor hat, die der Mangaka auch ab und zu im nächsten Band beantwortet sogar Stellenangebote für Assistenten stehen gelegentlich drin.^^

Hiecchi
Gast
Hiecchi

Kann es kaum erwarten das Leute jetzt Mangakas über die sozialen Medien belästigen, ihnen ihre Forderungen stellen, kritisieren was sie schlecht finden und welchen Charakter gerne nicht mehr sehen würden und sie für ihren Content und ihre Entscheidungen angreifen und beleidigen.

BunnyHunter
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BunnyHunter

Jup da hast recht zb. wenn ein bei Fans beliebter Char stirbt oder rausgeschrieben wird kann das einen heftigen shitstorm auslösen .

Shadowwolf
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Shadowwolf

Siehe Darlin Franxxx da ist es ja passiert.

Haru
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Haru

Ich kann mich noch an einen Super Shit Storm bei Naruto Finale erinnern als einige Fans die Serie in den USA per petition verbieten wollten, weil Naruto mit Hinata und nicht nicht mit Sakura zusammenkam. 😀

Phipps
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Phipps

Ich stimme auch zu, dass Communities in der Regel gerade unter den engagierten Kunden sehr toxisch sein können. Kunden die für Produkte bezahlen, haben deutlich höhere Erwartungen und Ansprüche. Die Pirate Community ist immer deutlich euphorischer jede Season als Foren legaler Streamingseiten bspw. bei Anime.

Ich würde sagen, dass es der Unterschied zwischen Schmarotzern und Hotelgästen ganz gut trifft. Erstere schmieren einem Honig ums Maul, aber helfen einem 0 bei irgendwas. Letztere beschweren sich wegen jedem Haar in der Suppe, sind aber gut betucht.

Haru
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Haru

Würde ich nicht so unterschreiben, gibt genug die nichts zahlen, aber trotzdem ihren Kopf durchsetzen wollen.

GameWave
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GameWave

Ich denke das dieser extreme Aufwand den die Mangaka haben stark damit zusammentrifft den viele veröffentlichen wöchentlich ein neues Kapitel was einfach nur gestört ist… Man sollte den Mangakas echt mehr zeit geben… Zwar suchen die es sich ja selbst aus aber denken wahrscheinlich auch das sie Nachschub bringen müssen für die Fans :/ Ich denke es wäre soviel besser für die leute wenn sie es einfach alle 2 Wochen (was auch nicht gerade viel mehr ist) machen würden.

Japans Arbeitswelt ist leider sehr sche*** und eigentlich mit das schlechteste an Japan :/ Ich hoffe echt das sich in zukunft da vielleicht mal irgendwas ändert. Es ist zwar schön das viele mit Herzblut an Ihren Projekten arbeiten (auch abseits von Manga) aber was man manchmal so hört das sie oft viele überstunden machen ist leider echt schade :/

Shadowwolf
Gast
Shadowwolf

Da wird sich leider nichts änder da es fest verankert ist in ihrer Kultur. Hat viel mit der Ehre zutuhen.