Auf dem offiziellen X-Account der Anime-Adaption von »Red River« (jap.: »Sora wa Akai Kawa no Hotori«) wurde heute verkündet, dass die Serie ab Juli 2026 im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Einen ersten Teaser findet ihr unten.
Anime von Tatsunoko Production
»Red River« entsteht unter der Regie von Kousuke Kobayashi (»Fairy Ranmaru«) im Studio Tatsunoko Production. Yoriko Tomita (»A Girl & Her Guard Dog«) verfasst das Drehbuch, während Kenji Fujisaki das Charakterdesign beisteuert.
In den Hauptrollen des japanischen Sprechercasts sind Mirai Tachibana (Kotono Nagase in »Idoly Pride«) als Yuri Suzuki sowie Wataru Katou (Julius Von Pallistan in »May I Ask for One Final Thing?«) als Kail Mursili zu hören.
Die originale Manga-Reihe aus der Feder von Chie Shinohara wurde zwischen Januar 1995 und Juni 2002 in insgesamt 28 Bänden in Japan publiziert. Hierzulande erschien das Werk unter dem Titel »Anatolia Story« durch Egmont Manga auf Deutsch.
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Teaser:
Visual:

Handlung:
Yuri, eine junge Japanerin, hat gerade die Aufnahmeprüfung fürs College bestanden und ihren Jugendfreund geküsst, mit dem sie nun zusammen ist. Doch ihr Leben gerät plötzlich aus den Fugen: In ihrer Nähe reagiert Wasser seltsam.
Eines Nachts wird sie aus einer Pfütze in eine fremde Welt gezogen – in ein altes Dorf im Nahen Osten, wo sie als Menschenopfer vorgesehen ist.
© Chie Shinohara / Shogakukan / »Red River« Anime Production Committee

Ist zwar Isekai, aber wenigstens kein Dungeon-oder Gilden-Titel. Offenbar gibt ‚S mal wieder einen normalen Fantasy-Anime zu sehen.
Habe ich genotiered. 👍
Ist aber das ursprüngliche (das so früher ja auch normale war) ohne Wiedergebursache…und naja so gesehen mit Zeitreise kombiniert…:) Und natürlich halt weibliche Zielgruppe wo ja ansich eh anders-besser als viele der heutigen und neueren.
Häh? Ich verstehe nix.
Die älteren Klassiker-Isekai waren ohne Wiedergeburt als Anfang (aka Person landet dafür so wie sie ist irgendwo anders oder eben in der Vergangenheit) und den Begriff damals gab es eben auch noch garnicht. 😉
Und damals war das Setting vorallen bei originalen Manga der weiblichen Zielgruppentiteln zu finden, die ja ansich von der Erzählart auch immer etwas anders sind.
Das Setting finde ich ja druchaus spannend, aber was ich da im Trailer gesehen habe … irgendwelche offenkundig Bösen und dann noch so ein Liebesding … ich denke sie hat einen Freund. War der so schnell wieder vergessen?
Joa, offensichtlich scho 😅
Nja, also sagt ja niemand dass das sofort passiert und zwangsläufig alles gleich so freiwillig oder gewollt sein muss…da sollte man das Zeit-Setting ja auch bedenken…
Das kommt ja doch schneller als gedacht, da plant man dann wohl doch länger dran, sieht so schon mal ganz gut aus. Mal gespannt wieviele Folgen man erstmal bringt. (Ist ja bei abgeschlossenen gerade ab ner gewissen Länge nicht so wahrscheinlich das es am Stück komplett läuft heutzutage…)
Ich frag mich ja schon ein bischen warum man da auch lieber den kurzen englischen Namen von den Usa nimmt…wo man sich sonst so gerne die lange und das komplette original hernimmt bzw diese übersetzt, der ja auch doch nochmal etwas spezieller ist – aussagt, und das wäre hier: Heaven Is Beside the Red River.
Interessant das immer noch so alte Mangas umgesetzt werden. Wirkt auf jeden fall mal interessant. Werd mal den Manga lesen und wenn er gut ist freue ich mich auf den Anime.
Also da die mc weiblich ist, könnte ich mir diesen Isekai villeicht eher was anfangen da mal was anderes ist als die 0815 Isekai. Da kommt ja auch richtige Romance vor, nen versuch ist es wohl wert reinzugucken
Ich glaube, das Problem ist bei den anderen Serien auch weniger der Isekai-Aspekt. Sondern dass aus irgend einem kruden Grund in Japan offenbar die Meinung vorherrscht, dass wenn es einen männlichen Protagonisten (= Japaner) gibt, der in eine andere Welt kommt, dieser sofort von einem Harem an weiblichen Schönheiten umschwirrt wird, denen der Homo Nipponensis Hochmoralis sich erwehren muss. Bei Protagonistinnen ist das anders, die haben halt einen Prinzen, denn für eine gute Japanerin ziemt sich ein Harem halt nicht. Die Animes sagen oft hintergründig mehr über moralische Standards und nationales Bewusstsein der Macher aus, als es im ersten Moment erscheinen mag.
Also ansich ist es schon so das es auch bei weiblichen Zielgruppentiteln solche oder ähnliche Settings mit indirekten Harems gibt, also wo eben mehrere Charaktere um die Hauptperson rum sind. Aber die wollen halt deswegen nicht alle romantisch von dieser was oder mehr (auch wenn das gerne manche dann falsch denken auf ersten Blick), sondern sind halt teils nur aus Bewunderung oder anderen Gründen dabei. Wie halt z.b. bei Yona oder Fushigi Yuugi.
Man muss natürlich auch sagen das viele neumoderne Isekai die man als Anime umsetzt, alle mehr originale Novel-vorlagen sind (die allgemein irgendwie deutlich weniger ohne Harem auskommen) und auch mehrheitlich die männliche Hauptzielgruppe haben.