Late-Night-Anime: 36 % Rückgang bei Serienpremieren im Frühjahr 2019

Wie die Nachrichtenseite »Sora News 24« berichtet, sind für die kommende Frühjahr-Season deutlich weniger Anime-Premieren in einem Abend- oder Nacht-Zeitfenster im japanischen Fernsehen angekündigt worden. Sollte es auf der »AnimeJapan«-Convention nicht noch überraschende Ankündigungen geben, werden in diesem Frühjahr 36 % weniger Late-Night-Anime starten als im Vorjahr.

Im letzten Frühjahr feierten nämlich noch 42 Anime-Serien der Frühjahr-Season ihre Premiere in einem Late-Night-Zeitfenster. In der kommenden Frühjahr-Season 2019 sind es allerdings nur noch 27 Anime-Serien. Bei diesen Zahlen wurden nur Serien mit einer regulären Laufzeit von 30 Minuten (ohne Werbung 24 Minuten) berücksichtigt.

Der Grund für den Rückgang ist derzeit noch unklar. Allerdings sind Animationsstudios in Japan schon seit einiger Zeit an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt, weswegen Wachstum nur noch schwierig möglich ist. Gleichzeitig werden Streaming-Anbieter auch in Japan immer wichtiger. Deswegen ist es durchaus vorstellbar, dass einige Anime-Serien, die man sonst in einem Late-Night-Slot erwarten würde, demnächst gar nicht mehr im japanischen Fernsehen gezeigt werden, sondern direkt online auf Abruf angeboten werden.

Quelle: ANN

Kommentare

9 Kommentare und Antworten zu "Late-Night-Anime: 36 % Rückgang bei Serienpremieren im Frühjahr 2019"

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Momo
Gast
Momo

Ist mir auch schon aufgefallen. Vor einer Season macht man sich ja oft Gedanken was man gucken möchte und die Auswahl ist da tatsächlich etwas kleiner geworden als sonst hinzu kommt eben wirklich dass manche Serien dann eine Original Network Animation (ONA) sind.

MagicalWaterLight
Gast
MagicalWaterLight

Hoffe sehr dass das noch weiter zurück geht. Wenn ein Studio 1 Serie pro Season produziert & nicht 5 steigt die Qualität auch enorm an. Mir persönlich ist die Animationsqualität immer sehr wichtig & es würde mich freuen wenn sie hochwertiger wird. Ebenso haben die Studios ihre maximale Kapazität absolut erreicht, es wird Zeit Mal was zu ändern.

Staarbreeze
Gast
Staarbreeze

Aber das ist eher das Problem. Die Serien werden ja nicht weniger, sondern verlagern sich nur auf CR, Netflix und Co.. Und diese beauftragen ja noch mehr Serien als jemals in der Anime-Historie zuvor.

Shadowwolf12
Gast
Shadowwolf12

Gerade Netflix kauft sich in der Branche ja momentan mechtig ein hat 2-5 Studios unter Vertrag die in Koperation die Animes rausbringen, also vermehrt dann also in Netflix erscheinen was wiederum Verzögerungen mit sich bringt weil die ja Multi language anbieten wollen

Kigeki
Gast
Kigeki

Finde ich gut, habe auch festgestellt das mitlweile immer mehr gute Serien laufen die ich gerne schaue. Letzes und vorletztes Jahr war noch viel mist dabei wo ich mich durchquälen musste. Weil schaue eigentlich immer zuende

KuroMandrake
Gast
KuroMandrake

In dem Punkt weniger ist mehr, stimme ich dir zu, aber mich durch einen Anime durchquälen heißt ja schon, das man daran keinen Spaß hat, daher schaue ich mir ein paar Folgen von diversen Animes an und wenn es gefällt gerne weiter, wenn es nicht gefällt breche ich den Anime gerne ab und schaue dafür für mich wichtigere. 😉

Amane
Gast
Amane

Das sie an ihre Kapazitäten stoßen wundert mich hier gar nicht..

Man gucke in Richtung SAO: Alicization… wo A-1 Pictures und viele andere Aushelfer von anderen Studios an der Animation arbeiten. Und die ist wirklich krass, next level stuff.

Dann noch die eigenen Projekte.. naja.

KuroMandrake
Gast
KuroMandrake

Also, ich finde es ehrlich gesagt nicht schlimm, wenn wenige Animes in einer Season angekündigt oder lizenziert werden, da ich so schon viel zu viel am schauen bin. 😉 Manchmal ist weniger halt auch mehr.^^

ResonanceBlade
Gast
ResonanceBlade

Die Frage ist ja auch, wo man sich noch Ideen herholen will. Wir sind inzwischen in der Unterhaltungsindustrie an einem Punkt angekommen, in dem es eig. nichts neues zu präsentieren gibt.
Sei es in der Filme, Spiele oder Anime Landschaft. Irgendwo hat man das alles schon gesehen. Gerade als jemand der diese Medien seit mehr als 20 Jahren konsumiert, ist alles was ich die Jahre gesehen habe, eig. ein alter Hut. Revolution war gestern, jetzt heißt es bekanntes zu evolvieren.