»Mangamura«-Betreiber in den Philippinen für Manga-Piraterie verhaftet

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Der philippinische Nachrichtendienst ABS-CBN Corporation berichtete vor Kurzem darüber, dass die philippinische Einwanderungsbehörde einen 28-jährigen Mann namens Romi Hoshino, alias Zakay Romi, verhaftet hat. Der Mann soll der Betreiber der im Jahr 2016 gestarteten Webseite »Mangamura« sein, die illegale Scans von Manga-Reihe verbreitet hat.

Die Einwanderungsbehörde erklärte, dass die Verhaftung aufgrund einer Anfrage der japanischen Botschaft an die philippinische Regierung erfolgt sei. Die Behörden halten Hoshino im Camp Bagong Diwa in Taguig City bis zu seiner Auslieferung an die japanische Behörde gefangen.

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Zwei weitere Personen festgenommen

Auch die Polizei der Präfektur Fukuoka nahm am vergangenen Mittwoch einen 26-jährigen Mann sowie eine 24-jährige Frau fest, die im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen gegen »Mangamura« stehen. Beide sollen im Mai 2017 das 866. Kapitel von Eiichiro Odas Manga-Reihe »One Piece« ohne Genehmigung hochgeladen haben.

Die Frau sowie der Mann, die Freunde von Romi Hoshino sein sollen, gestanden die Tat. Derzeit untersucht die Polizei, ob die beiden weitere Werke illegal hochgeladen haben. Die Behörden sprachen auch einen Haftbefehl gegen einen weiteren japanischen Mann im Bezug auf diesen Fall aus.

Laut der Zeitung Mainichi Shimbun soll eine Gruppe von mehr als zehn Personen, meist in den 20er Jahren, am Betrieb der »Mangamura«-Webseite beteiligt gewesen sein. Die Ermittlungen der Polizei zur Feststellung der Identitäten der Verdächtigen dauern noch an.

Japan geht gegen Anime- und Manga-Piraterie vor

Bereits im Oktober 2018 haben wir darüber berichtet, dass die japanische Regierung in Zukunft härter gegen Piraterie von Manga und Anime vorgehen will. Dies beinhaltet auch Webseiten, die Links zu anderen Webseiten anbieten, die illegale Inhalte enthalten.

Seitenbetreiber, die wissentlich Links anbieten, die zu illegalem Material führen, wurden dazu verpflichtet, diese zu entfernen. Eine Weigerung soll mit Gefängnisstrafen von bis zu 5 Jahren geahndet werden. Erst Anfang des Jahres wurden erneut einige Seitenbetreiber festgenommen und angeklagt (wir berichteten). Auch im April dieses Jahres wurde ein koreanischer Staatsbürger für das illegale Verbreiten von Anime auf der Webseite »nyaa.si« verhaftet.

Quelle: ANN
©Shouji Gatou・Yuka Nakajima/Amaburi Restoration Committee

Kommentare

8 Kommentare und Antworten zu "»Mangamura«-Betreiber in den Philippinen für Manga-Piraterie verhaftet"

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Bushido
Gast
Bushido

richtig schade sowas ):

KuroMandrake
Gast
KuroMandrake

Was genau ist schade?

Yang Wen-li
Gast
Yang Wen-li

Was bitte soll daran schade sein? *facepalm*

KuroMandrake
Gast
KuroMandrake

@Yang Wen-li
Verstehe ich auch nicht…

Momo
Gast
Momo

Das ist dann das sogenannte Spiel mit dem Feuer. Wer solche Seiten betreibt muss damit rechnen dass man irgendwie mal auffliegt.

Dru
Gast
Dru

Wer unerlaubt Material anbietet für welches er keine Rechte hat, muss eben mit Konsequenzen rechnen.

jojo
Gast
jojo

ach… schließen sie eine, sprießen 2 neue. so ist das www

nana
Gast
nana

und? sollen sie jetzt alle in ruhe weiter machen lassen…??