»AKIRA«-Schöpfer Katsuhiro Otomo gab heute bekannt, dass er ein neues Anime-Studio mit dem Namen OVAL GEAR gegründet hat. Wir fassen zusammen.
Mehrere Titel in Arbeit
Auf der offiziellen Website des in Tokio ansässigen Unternehmens heißt es, dass das Studio mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die von Katsuhiro Otomo über viele Jahre entwickelten Ausdrucksformen des visuellen Erzählens und seine künstlerische Handschrift an die nächste Generation weiterzugeben.
Zudem wolle man neue Animationswerke für ein weltweites Publikum erschaffen und arbeite daher auch bereits an mehreren Titeln. Konkrete Details stehen allerdings noch aus. Wir halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden.
Katsuhiro Otomo startete als Mangaka mit Werken wie »Domu«, »The Mood Is Already That of War« und »AKIRA«. Später widmete er sich verstärkt dem Anime-Bereich, führte bei Teilen von »Robot Carnival« und der Verfilmung von »AKIRA« Regie und war darüber hinaus an Titeln wie »Memories«, »Steamboy« und »Metropolis« beteiligt.
- Zwei Anime-Neuzugänge ab sofort auf Disney+ verfügbar
- Crunchyroll entfernt neue Synchro-Folgen von »Detektiv Conan«
- ZDF zeigt »Tunnel to Summer« als deutsche TV-Premiere

© OVAL GEAR
Ich hoffe mal, dass dieses ‚an die nächste Generation weitergeben‘ auch für Aus-/Weiterbildung steht und nicht einfach nur im übertragenen Sinne gemeint ist.
Wegen ‚AKIRA‘ ist Katsuhiro Otomo mein Lieblingsregisseur. Das Warten hat endlich ein Ende! Ich bin mega gespannt auf sein neues Filmprojekt und kann den Release kaum erwarten.
Bekommen eir also endlich die angekündigte volle Adaption von Akira?
Erst einmal: Die geplante Hollywood-Realverfilmung wurde von Warner Bros. offiziell abgebrochen.
Zweitens: Es soll eine neue Anime-Serie kommen, aber bis jetzt gibt es keinerlei Updates oder Lebenszeichen
Ich hoffe so sehr, dass die Akira-Serie auf Basis des Mangas kommt…
Dafür ist es eigentlich viel zu spät, der Anime-Film erschien damals zur idealen Zeit, die ganze Atmosphäre, die Animationen, das Geschichtenerzählen, das hat sich alles mittlerweile zu stark verändert und ist nicht mehr auf diesem Niveau möglich, besonders als Serie nicht. So ein Projekt kann eigentlich nur scheitern, außer man krempelt alles komplett um und interpretiert es neu, wie es aktuell Ghost in the Shell macht, aber ich bezweifle, dass das gut aufgenommen wird, denn auf besonders viel Gegenliebe stößt so etwa unter Fans nur selten.
Naja. In den letzten 20 Jahren kam da nicht mehr viel von ihm. Fraglich, ob da noch genug Energie und Phantasie vorhanden ist. Das 47. Mal »Akira« adaptieren kann es ja auch nicht sein.