Nach Abschied von Madhouse: Animator kritisiert Umgang nach 35 Jahren

Ein langjähriger Mitarbeiter des renommierten Anime-Studios Madhouse hat seinen Abschied verkündet – und machte dem Unternehmen dabei überraschende Vorwürfe. Wir fassen nachfolgend zusammen.

Nach 35 Jahren bei Madhouse

Wie Animator und Charakterdesigner Kunihiko Hamada auf seinem Account bei X bekanntgab, hat er Madhouse im März 2026 verlassen. Insgesamt war er dem Studio mehr als 35 Jahre verbunden, davon über 20 Jahre als festangestellter Mitarbeiter.

Hamada sprach ungewöhnlich offen über sein Ausscheiden und erklärte, dass das Unternehmen keinen Versuch unternommen habe, ihn zum Verbleib zu bewegen. Darüber hinaus habe er trotz seiner jahrzehntelangen Tätigkeit für das Studio keine Abfindung erhalten. Nähere Hintergründe verriet er nicht.

Gleichzeitig bestätigte Hamada, mittlerweile für ein anderes Unternehmen tätig zu sein. Dort wolle er gemeinsam mit einem Nachwuchstalent neue Projekte angehen und sich auch künftig künstlerisch weiterentwickeln.

Im Laufe seiner Karriere wirkte der Animator an zahlreichen populären Anime-Titeln mit, darunter »Monster«, »NANA«, »Kaiji«, »Chihayafuru«, »My Love Story with Yamada-kun at Lv999« sowie »Cardcaptor Sakura«.

Das Studio Madhouse zählt zu den bekanntesten Anime-Studios Japans und war unter anderem für Produktionen wie »Death Note«, »One-Punch Man«, »Overlord« und »Frieren: Beyond Journey’s End« verantwortlich.

Mehr zum Thema:

My Love Story with Yamada-kun at Lv999

Via X
© Mashiro/Kadokawa

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Ich

Hmm … hier fehlen mir noch ein paar Details. Er ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Aber: Hat er gekündigt oder ist der Vertrag ausgelaufen?

Aufgrund von

dass das Unternehmen keinen Versuch unternommen habe, ihn zum Verbleib zu bewegen.

klingt das für mich so als wäre der Vertrag ausgelaufen und man hatte anscheinend keine wirkliche Absicht ihn zu halten – warum auch immer. Das Problem ist: Wir kennen ja nicht die genauen Details – also ob es Gespräche gab und wie die gelaufen.

Wegen der Abfindung: Da wäre es gut zu wissen, ob es da eine Festlegung im Vertrag gab oder nicht. Und wenn ja, wie die Bedingungen dafür aussehen.

Mir persönlich ist das alles doch etwas zu vage; ich bräuchte da mehr Hintergrundinformationen. So sehe ich halt hier einen langjährigen Angestellten, der ein Unternehmen verlässt und wohl eher unzufrieden ist wie der Ausstieg lief. Das ist recht allgemein gehalten würde ich meinen. Alles andere wären (unbewiesene) Theorien oder Ideen.

Ai Hoshino

Eine Abfindung wenn man selber kündigt? Und direkt in Anschluss was neues hat?

Marcus Cyron

Davon steht nichts im Artikel. Wie der Abschied zustande kam, wird nicht geschrieben.

Alesius

Wenn das Unternehmen ihn nicht zum Verbleib überreden wollte, hat er wohl selbst gekündigt. Und so wie ist das kenne gibt es »Abfindungen« nur, wenn das Unternehmen will dass man geht… die einzige Alternative, die mit bekannt ist, dass Top Manager / Sportler sich das in den Vertrag schreiben lassen.

Ist es in Japan denn Tradition da dennoch was mit auf den Weg zu geben?