Mit AniBiz hat Crunchyroll-Mitgründer Kun Gao eine neue Online-Plattform für die internationale Anime-Lizenzierung ins Leben gerufen. Bereits zum Start wird das Projekt von zahlreichen bekannten Unternehmen aus der Branche unterstützt.
Neue Plattform für Anime-Lizenzen
Bei AniBiz handelt es sich nach eigenen Angaben um die erste speziell auf die Anime-Branche zugeschnittene B2B-Plattform, die sich auf die Lizenzierung von Anime-Inhalten außerhalb Japans konzentriert.
Das Ziel ist es, den bislang oft aufwendigen Lizenzierungsprozess in einer zentralen und geschützten Umgebung zu bündeln und Unternehmen den Zugang zu Anime-Lizenzen deutlich zu erleichtern.
Hinter dem Projekt steht Nakama, ein von Kun Gao – Mitgründer und ehemaliger CEO des Streaming-Dienstes Crunchyroll – gemeinsam mit Brady McCollum und Sae Whan Song gegründetes Unternehmen.
Zu den ersten Partnern zählen unter anderem Aniplex of America, Toei Animation, TOHO Global, ADK Emotions, Pony Canyon, TV Asahi, TV TOKYO, Fuji Creative Corporation sowie weitere Rechteinhaber aus Japan.

Einfacherer Zugang für Markteinsteiger
AniBiz soll nach Angaben der Verantwortlichen vor allem neuen Marktteilnehmern den Einstieg in die Anime-Branche erleichtern. Anstelle von Lizenzgeschäften, die bislang häufig auf langjährigen Kontakten beruhten, setzt die Plattform auf einen offiziellen und transparenten Zugang zu Anime-IPs.
Zusätzlich soll AniBiz Marktanalysen und Informationen zur regionalen Nachfrage liefern, um Lizenznehmer und Rechteinhaber bei internationalen Geschäftsentscheidungen zu unterstützen.
Ob das ambitionierte Vorhaben die Lizenzvergabe langfristig verändern wird, bleibt abzuwarten. Das Interesse der Branche scheint zum Start jedoch bereits groß zu sein.
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Via Varietycxd
© Tatsuya Endo/Shueisha, SPY x FAMILY Production Committee
Ich las das und fand es schon ganz interessant – bis zu dem Absatz:
Das heißt ja im Prinzip, dass sie Berichte/Zahlen vorzeigen, dass das und das ankommt und man sowas u.ä. als Lizenz erwerben sollte. Klar hat der Lizenznehmer dann immer noch die Freiheit zu sagen, dass man was anderes will, aber …ob man dem dann entgegenhandelt? Da hätte ich doch etwas Sorge, um die Auswirkungen.
Damit Crunchyroll noch mehr mist verzapfen kann, huh?
Soweit ich weiß, sind die ursprünglichen Gründer von Crunchyroll gar nicht mehr im Unternehmen tätig.
Verstehe ich nicht warum?
Im Artikel steht:
Das hat also nichts mit den aktuellen Crunchyroll zu tun, das von Sony aufgekauft wurde.
Nun. Hört sich beim ersten Durchlesen ganz nett an. Ich habe bei ANN vernommen, dass sich auch KI-Unternehmen in diesem Lizenzpool befinden. Das macht die Sache dann weniger nett…
Das hört sich doch ganz ordentlich an
Das wird definitiv unterstützt 👍❤️
Für mich heisst das nur, dass noch eine Partei mehr abcashen will und die Preise dadurch steigen (die Plattform wird ja wohl auch verdienen wollen).
Interessant wird, wie Crunchyroll, Netflix & Co darauf reagieren, zumal diese auf beiden Seiten stehen … Rechteinhaber als auch Lizenznehmer.
Denke für kleinere Unternehmen könnte das Sinnvoll sein, da sie wie im Artikel drin steht nicht wirklich ne große Stellung haben, aber ja ist fraglich wie profitable das ganze letztendlich ist.
In dem neuesten Artikel wird die Sicht von Mappa-Präsidenten wiedergegeben:
Klingt also so das es üblicherweise in den Produktionskommitee Aufgaben fällt das Lizenzmangement zu betreiben, also sind dort bereits Leute die »abcashen« – wenn ein Studio so leichter ein Artikel vermarkten kann um so besser.
Aber ja immer schwierig da jetzt reinzusehen, bleibt auch hier nur das beste zu hoffen.
Hört sich auf jedenfall interessant an. Ich hoffe das dadurch auch IPs wie Magi einen interessenten finden. Der Manga ist einer meiner Absoluten Favoriten. Es ist eine Schande das der Anime nie weiter ging.