Ein Social-Media-Video von US-Präsident Donald Trump, das Motive aus »Naruto« aufgreift, sorgt in Japan für Unmut. Nun hat eine Vertreterin der japanischen Regierung öffentlich Stellung bezogen. Wir fassen zusammen.
Donald Trump im Naruto-Outfit
Auslöser der Debatte ist ein am 6. Juni 2026 auf Donald Trumps Plattform Truth Social veröffentlichtes KI-generiertes Video, in dem der US-Präsident unter anderem in einer Aufmachung auftritt, die unverwechselbar auf Naruto Uzumaki basiert.
Die Darstellung umfasst ein Stirnband, das an Konohagakure erinnert, sowie einen Hintergrund, der sich am Hokage-Felsen der bekannten Manga- und Anime-Reihe orientiert. Einen Ausschnitt des Videos gibt es ganz unten in diesem Artikel.
Kimi Onoda, Japans Ministerin für wirtschaftliche Sicherheit und geistiges Eigentum, sprach in diesem Zusammenhang auf einer Pressekonferenz darüber, dass bei der Verwendung urheberrechtlich geschützter Werke besondere Vorsicht geboten sei.
Zwar äußerte sie sich nicht dazu, ob in diesem Fall tatsächlich ein Verstoß vorliegt, betonte jedoch, dass Werke nicht in einer Weise genutzt werden sollten, die den Absichten der Rechteinhaber widerspricht oder deren Ruf beeinträchtigen könnte.

Mehrere ähnliche Fälle
Onoda erklärte darüber hinaus, dass Japan den Austausch mit den Vereinigten Staaten fortführen wolle, um den Schutz japanischen geistigen Eigentums sicherzustellen. Gleichzeitig hoffe sie, dass sich Vergleichbares künftig nicht wiederholen werde.
Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art. In den letzten Monaten wurden in Social-Media-Beiträgen von US-Behörden und Regierungsstellen mehrfach Motive oder Musik aus bekannten japanischen Franchises wie »Pokémon«, »Yu-Gi-Oh!«, »Dragon Ball«, »My Hero Academia«, »Persona 5« und »Cowboy Bebop« verwendet. Ihr könnt euch eines der Videos unter diesem Link ansehen.
In vielen Fällen stellten die betroffenen Unternehmen öffentlich klar, dass sie weder an der Erstellung der Inhalte beteiligt gewesen seien noch eine Genehmigung für die Verwendung ihrer Marken oder Werke erteilt hätten.
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Video:
Via X (1, 2, 3), ANN, Japan Times, Mainichi Shimbun
© Masashi Kishimoto, Shueisha / Naruto Production Committee
Das allerwenigste was dieses Alteisen von sich gibt oder tut, kann man nicht Kritisieren.
Ob er überhaupt noch ganz knusper ist, nun das steht auf einem anderen Blatt.
Ich würde den einfach Ignoreiren so gut wie es geht. Wenn er die Aufmerksamkeit nicht bekommt, ist das schonmal was.
Oh, du wirst doch nicht an ihm zweifeln? Er besucht doch so viel Ärzte und besteht so viele Tests, hahaha!
Sicherlcih tun sie ihre Arbeit so ordentlich wie es ihnen erlaubt wird. Beneiden wird sie denke ich, allrdinsg keiner darum. ^^«
So ordentlich wie es angemessen ist, hahaha!
Erst Jesus und nun das … Na ja, man muss ja von eigens verursachten Krieg ablenken – der ja eigentlich auch nur eine Ablenkung ist.
Och nö, Donnie soll Naruto nicht mit seiner Gestalt verunstalten. Das ist ja nicht auszuhalten, dieses KI Gedöns von ihm.
Rasen Gan!
Puff!
Mit besten Empfehlungen von den Machern der Serie an Trump schicken…
Ich hatte das vor einiger Zeit schon gelesen und finde das so unverschämt!
Politik ist Politik! Anime ist Anime! Das eine hat im anderen rein gar nichts zu suchen!
Außerdem lässt es sich als Naruto-Fan nur schwer ansehen, wie der Protagonist so dermaßen verschandelt wird…
Na ja, dann dürften Anime aber auch nicht einige Inhalte bieten, die sowas thematisieren.
Ach mist, ich hätte das Video nicht anklicken sollen. Jetzt muss ich mir 10 stunden Naruto anschauen damit ich dieses schreckliche Bild das tief in meine augen eingebrannt ist Löschen