Schlag gegen Anime-Piraterie: Mutmaßliche HiAnime-Betreiber festgenommen

Das globale Anti-Piraterie-Bündnis Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) hat gemeinsam mit den vietnamesischen Behörden einen großen Erfolg im Kampf gegen illegale Anime-Websites erzielt. Wir fassen zusammen.

Mehrere Festnahmen

Nach Angaben der vietnamesischen Ermittlungsbehörden sollen insgesamt sieben mutmaßliche Betreiber des Piraterie-Netzwerks hinter HiAnime und zahlreichen weiteren Plattformen gefasst worden sein.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen 2020 und April 2026 ein Netzwerk aus mehr als 100 Websites betrieben zu haben, auf denen über 26.000 urheberrechtlich geschützte Filme und Serien ohne Genehmigung veröffentlicht worden seien.

Die Plattformen verzeichneten weltweit Millionen von Zugriffen und sollen auf diese Weise Werbeeinnahmen in Höhe von rund 12,85 Millionen USDT (umgerechnet etwa 11,2 Millionen Euro) erzielt haben. Um die Herkunft der Einnahmen zu verschleiern und eine Rückverfolgung durch die Verfolgungsbehörden zu erschweren, sollen die Betreiber mehrere betrügerische Methoden angewendet haben.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an. Vier der Beschuldigten wurden inzwischen in Untersuchungshaft genommen, während die drei übrigen bis auf Weiteres strengen Auflagen, darunter einem Ausreiseverbot, unterliegen.

Die ACE begrüßte die Maßnahmen der vietnamesischen Behörden und würdigte vor allem die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für öffentliche Sicherheit sowie den beteiligten Ermittlungsbehörden. Unterstützung erhielt die mehrjährige Untersuchung zudem vom US-Justizministerium und dem US-Heimatschutzministerium.

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5 Kommentare
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AsIFall

Bei all dem Spaß: Vergessen wir nie, dass der Kläger Crunchyroll zu Beginn ebenfalls die Piratenflagge hisste…

Ich

Aber man hat es auf legale Füße gestellt. Das ist hier nicht passiert.

Ich

Da wird es wohl eine saftige Strafe geben schätze ich mal. Ich meine, wenn man sich mal die Punkte anschaut:

  • Mehr als 100 Websites
  • über 26.000 Filme und Serien
  • 11,2 mio. Euro Werbeeinnahmen
  • betrügerische Methoden zur Verschleierung der Einnahmen

Wobei der letzte Punkt hier recht vage ist. Da müsste man noch wissen, was diesbezüglich genau gemacht wurde.

Ansonsten … die Bestrafung haben sie verdient, wenn sie sowas machen. Und dagegen vorzugehen, ist auch richtig.

XXX

zunächst einmal gilt die unschuldsvermutung

Ich

Deswegen habe ich ja geschrieben:

die Bestrafung haben sie verdient, wenn sie sowas machen.