Netflix-Hit »KPop Demon Hunters« erhält zwei Oscar-Nominierungen

Heute wurden die Nominierten aller Kategorien der 98. Academy Awards (Oscars) enthüllt – darunter befindet sich zwar kein Anime-Film, aber mit »KPop Demon Hunters« immerhin ein thematisch verwandter Titel. Wir fassen zusammen.

Kein Anime nominiert

Durch den gewaltigen kommerziellen Erfolg von »Demon Slayer: Infinity Castle« haben sich die Verantwortlichen nicht ganz unberechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung bei der diesjährigen Oscar-Verleihung gemacht, doch daraus wurde leider nichts.

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Stattdessen wurde mit dem Musik-Actionfilm »KPop Demon Hunters« ein Titel in der Kategorie »Bester Animationsfilm« nominiert, der stilistisch und inhaltlich gewisse Parallelen zu Anime aufweist und dem »Demon Slayer«-Film in den vergangenen Wochen bereits mehrere Auszeichnungen streitig gemacht hat.

Nun muss sich der Netflix-Hit gegen die Konkurrenz um »Arco«, »Elio«, »Little Amélie or the Character of Rain« und »Zoomania 2« durchsetzen. Darüber hinaus wurde der frisch gebackene Golden-Globe-Gewinner »Golden« von Huntr/x, der Titelsong von »KPop Demon Hunters«, als »Bester Originalsong« nominiert.

Die Verleihung der 98. Academy Awards findet am 16. März 2026 im Dolby Theatre in Hollywood, Los Angeles, statt. Wir halten euch wie gewohnt auf dem Laufenden.

Mehr zum Thema:

Via Academy Awards
©KPop: Demon Hunters [Sony Pictures Animation / Netflix]; © Koyoharu Gotoge / SHUEISHA, Aniplex, ufotable

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Guts

Kein Totalausfall mit drin, fast genauso wie ich getippt hatte, doppelt Disney musste aber echt nicht sein. Hoffe auch hier auf die beiden französischen Kandidaten Arco oder Amélie. Dass kein Anime dabei ist, war bei der Konkurrenz aber zu erwarten, von den infrage kommen Anime haben bis auf 100 Meters oder ChaO eigentlich auch kaum Grund sich zu beschweren, denn der Rest waren Franchise-Ableger ohne alleinstehende Story oder ein Hosoda-Film, der den Tiefpunkt seiner bisherigen Karriere markieren könnte. Gab in den vergangen Jahren andere Anime, die es wirklich mehr verdient hätten, als die diesjährigen.

Marcus Cyron

Die Analyse kann ich so weitestgehend unterschreiben.

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