»Arifureta«-Anime erhält verheerende Kritik

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Vor wenigen Tagen startete die Anime-Umsetzung der Light Novel »Arifureta – From Commonplace to World’s Strongest« im japanischen Fernsehen und hierzulande bei Anime on Demand. Wer auf Social-Media-Plattformen unterwegs ist, hat bestimmt schon einige negative Kommentare zur Qualität der Anime-Serie gelesen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie so eine heiß erwartete Serie so enden konnte.

Anime wurde Ende 2017 angekündigt

Im Dezember 2017 wurde die Anime-Adaption von Ryo Shirakomes Light Novel für April 2018 angekündigt und wir bekamen bereits ein erstes Key Visual zu sehen.

Daraufhin hagelte es Kritik von Fans an dem Design der Charaktere, woraufhin die Verantwortlichen der Umsetzung nur einen Monat später verkündeten, dass sich die Serie aus »verschiedenen Gründen« auf 2019 verschiebt.

Autor Shirakome äußerte Kritik zur Umsetzung

Später äußerte sich Autor Ryo Shirakome in einem Beitrag auf der »Let’s Become a Novelist«-Webseite zur Verschiebung: »Jedes Mal, wenn mir in den letzten Monaten Skripts und Storyboards für den Anime zugeschickt wurden, krümmte ich mich vor Schmerzen in meinem Zimmer.«

Weiterhin entschuldigte er sich bei den Lesern dafür, dass der Anime auch nach »all dem Segen und der Unterstützung« der Fans so geworden wäre. Abschließend sprach er über seine Hoffnung, dass die Verzögerung dem Anime die Chance geben könnte, eine »bessere Arbeit« abzuliefern.

Umsetzung erhielt neues Produktionsteam

Im April 2018 wurde schließlich auf der offiziellen Webseite des Anime bekannt gegeben, dass einige der wichtigsten Mitarbeiter ausgetauscht und die Hauptproduktion an das Studio asread übergeben wurde, die diese in Kooperation mit dem Studio WHITE FOX fortführen wird. Ursprünglich sollte WHITE FOX alleine für die Umsetzung verantwortlich sein.

Zum Zeitpunkt der Ankündigung der Anime-Umsetzung soll die Produktion bereits weit vorangeschritten gewesen sein. Nachdem die Verschiebung verkündet wurde, wurde die bisherige Arbeit allerdings komplett verworfen und man suchte nach einem neuen Regisseur, Charakterdesigner und Chief-Animation-Director. Diese übernahmen das Projekt schließlich mit einem reduzierten Budget, da bereits viel Geld durch die vorherige Arbeit verloren ging.

Laut dem Twitter-User »@sa10tatsu« wird die Anime-Serie derzeit hauptsächlich von Mitarbeitern und dem CEO des Studios asread produziert. Das Animationsstudio WHITE FOX soll das Team lediglich unterstützen. Seit der Ankündigung des Projekts soll WHITE FOX auch nichts im Zusammenhang mit »Arifureta« auf seinen Social-Media-Plattformen geteilt haben.

»Arifureta« in Deutschland

Hierzulande sicherte sich AniMoon Publishing die Lizenz an der Serie und zeigt diese jeden Montag um 17:30 Uhr bei Anime on Demand im Simulcast. Für einen späteren Zeitpunkt plant der Publisher wie gewohnt einen Disc-Release mit deutscher und japanischer Sprachausgabe.

>> Zur Serie bei Anime on Demand

Teaser:

Darum geht es:

Der siebzehnjährige Hajime Nagumo ist ein durchschnittlicher Otaku. Sein einfaches Leben wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als er sich zusammen mit dem Rest seiner Klasse in einer Fantasywelt wiederfindet. Dort werden sie wie Helden behandelt und haben die Aufgabe, die Menschheit vor der völligen Auslöschung zu bewahren. Aber was sich als Traum eines jeden Otakus anhört, wird schnell zu einem Albtraum für Hajime. Während der Rest seiner Klasse gottähnliche Fähigkeiten erhält, ist er nur ein »Synergist«, der nur eine Transmutationsfähigkeit hat. Also ein simpler Handwerker. Von seiner Klasse verspottet und gemobbt, weil er schwach ist, ist er schon bald verzweifelt. Wird er in dieser gefährlichen Welt der Monster und Dämonen nur mit der Stärke eines Schmiedes überleben können?

Quelle: ANN, Twitter (@frog-kun, @sa10tatsu)
© Ryo Shirakome, OVERLAP/ARIFURETA Project

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