»Frieren«-Star emotional getroffen: »Sie wird irgendwann allein sein«

Die zweite Staffel von »Frieren: Beyond Journey’s End« legt einen noch stärkeren Fokus auf Vergänglichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen – ein Aspekt, der selbst die Hauptsprecherin emotional getroffen hat. Wir fassen zusammen.

Tragische Perspektive

In einem gemeinsamen Interview mit ihren Co-Stars Chiaki Kobayashi (Stark) und Kana Ichinose (Fern) sprach Atsumi Tanezaki (Frieren) kürzlich über die zentralen Themen des überaus erfolgreichen Fantasy-Anime.

Dabei erklärte die erfahrene Synchronsprecherin, dass ihr während der Arbeit an den neuen Episoden der zweiten Staffel bewusst geworden sei, wie tragisch Frierens Perspektive als nahezu unsterbliche Elfe eigentlich ist.

Denn obwohl die Protagonistin immer mehr versuche, Menschen zu verstehen und emotionale Bindungen aufzubauen, wisse sie gleichzeitig, dass ihre Begleiter eines Tages sterben würden – während sie selbst allein weiterleben müsse.

Frieren

Emotionale Gedanken zur Zukunft

Besonders bewegt habe Tanezaki die Vorstellung, dass Frieren die gemeinsamen Erinnerungen mit ihren Gefährten irgendwann nur noch allein bewahren würde. Vor allem der Gedanke daran, wie Frieren nach dem Tod von Fern und Stark weiterreisen könnte, habe sie emotional sehr getroffen und sogar zum Weinen gebracht.

Allerdings betonte sie auch, dass genau diese Erinnerungen den Kern der Geschichte ausmachen würden. Menschen und Erinnerungen würden letztlich in anderen weiterleben und dadurch über Generationen hinweg miteinander verbunden bleiben.

Die 28-teilige erste Staffel von »Frieren: Beyond Journey’s End« ist bereits auf DVD und Blu-ray erhältlich, während die zehnteilige zweite Staffel in der Winter-Season 2026 bei Crunchyroll im Simulcast lief. Die dritte Staffel startet im Oktober 2027.

Jetzt bestellen:

Frieren

Via Oricon
© Kanehito Yamada, Tsukasa Abe, Shogakukan / Frieren: Beyond Journey’s End Production Committee

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Mehr dazu.

Artikel teilen

Newsticker

Weitere Themen

Diskutiere mit!

guest
5 Kommentare
Bewertung
Neueste Älteste
Kohsugi

Warum versucht Frieren nicht Anschluss an andere ihres Volkes zu finden ? Ganz ausgestorben sind die ja wohl nicht. Ein Elfenpartner zum gemeinsamen Reisen, das wäre es doch.
Und was Fern und Stark betrifft – wenn die Beiden Kinder bekämen, kann Frieren die auf ihrer nächsten Tour mitnehmen.
Es finden sich Möglichkeiten.

Ich

Warum versucht Frieren nicht Anschluss an andere ihres Volkes zu finden ? Ganz ausgestorben sind die ja wohl nicht. Ein Elfenpartner zum gemeinsamen Reisen, das wäre es doch.

So viele scheinen aber wohl nicht mehr zu existieren – das ging ja auch schon aus der Begegnung in der Hütte hervor. Außerdem scheinen sie wohl kein wirkliches Zusammengehörigkeitsgefühl zu haben; auch wenn man Frieren in einer Rückschau in einem Dorf gesehen hatte.

Und was Fern und Stark betrifft – wenn die Beiden Kinder bekämen, kann Frieren die auf ihrer nächsten Tour mitnehmen.

Und wenn die Kinder gar nicht Abenteurer werden wollen? Und selbst wenn: In Frierens Perspektive wäre das nicht mehr wie ein kleines Intermezzo; das hat man ja schon it ihrer alten Gruppe in Unterhaltungen gemerkt.

Legdrasil

Ich Glaube viele vergessen auch, dass Frieren trotz ihres extrem hohen Alters auch einige wichtige Makel hat und mit ihrer langen Lebenszeit auch langsamer altert. Beispielsweise kommt da ja auch gleich die Szene in den Kopf, aus Staffel 1, wenn Himmel stirbt. Erst da realisiert sie eigentlich, was sie verloren hat und beginnt sich mehr auf Beziehungen einzulassen… und zu diesem Zeitpunkt hat sie ja schon locker ein paar Hundert Jahre auf dem Buckel. Finde auch dass der Elfenkrieger, welchen sie in der Hütte getroffen haben einen wesentlich erwachseneren Eindruck als Frieren zum Beispiel gemacht hat. Gleichzeitig hat sie aber durch ihre Lebensspanne aber auch ein völlig anderes Zeitverständnis als die sterblichen Völker… und das macht die Geschichte ja auch irgendwo aus. Zeit ist ein großes Thema in der Geschichte.
Das lässtvsicj halt bicht einfach lösen, indem sie mit einem anderen Elfe reist.

Medusa

Frieren wirkt auf mich aber nicht wie jemand, der händeringend Gesellschaft braucht. Die kommt auch sehr gut alleine klar. Und sie weiß ganz genau, dass alle die sie in ihr Leben lässt irgendwann weg sind und dass damit auch Trauer verbunden ist. Damit scheint sie auch ganz gut umzugehen zu können.

Das ganze ist halt echt nicht so tiefgründig, wie viele es gerne hätten.

Ich

Ja, das mit Frieren, ihrer Lebensspanne und dem damit einhergehenden Gefühl von Zeit ist schon ziemlich interessant muss ich sagen – und die sich ergebenen Konsequenzen ebenso. Es ist schon tragisch, aber faszinierend zugleich.