Der Verlag KADOKAWA öffnet die Türen zum japanischen Manga-Markt: Mit einem neuen Förderprogramm sollen internationale Zeichner direkt mit Redakteuren vernetzt und auf ihrem Weg zum Manga-Debüt unterstützt werden.
Internationale Mangaka gesucht
Die Zahl internationaler Künstler, die eigene, von Manga und Anime inspirierte Werke veröffentlichen, wächst stetig. Vielen fehlten bislang jedoch geeignete Möglichkeiten, ihre Arbeiten japanischen Verlagen zu präsentieren oder Feedback zu erhalten.
An diesem Punkt setzt das neue Projekt »KADOKAWA WORLD MANGA ATELIER« an, mit dem KADOKAWA offenbar noch weiterreichende Ziele verfolgt.
Laut Ankündigung soll nicht nur die Entwicklung einzelner Künstler unterstützt werden, sondern auch die Entstehung neuer Manga-Marken und Geschichten gefördert werden, die außerhalb Japans ihren Ursprung haben.
Besonders vielversprechende Talente sollen sogar von festen Redakteuren betreut werden, die sie bis zu einem möglichen Manga-Debüt in Japan begleiten.

Feedback von Redakteuren
Das Projekt basiert auf zwei zentralen Angeboten. Über die neue Plattform »Online Portfolio Review MOCHIKOMI« können Manga-Schaffende aus aller Welt jederzeit ihre Arbeiten direkt bei KADOKAWA einreichen und von Redakteuren bewerten lassen.
Zudem plant das Unternehmen persönliche Portfolio-Beratungen auf internationalen Veranstaltungen. Den Auftakt dabei macht die Anime Expo 2026 in Los Angeles, auf der KADOKAWA-Redakteure direkt mit Nachwuchskünstlern sprechen und ihnen individuelles Feedback geben werden. Weitere Veranstaltungen in Taiwan und anderen Regionen sind bereits in Planung.
KADOKAWA verwies in diesem Zusammenhang auf den Erfolg früherer internationaler Wettbewerbe. So gingen beim ersten »Wordless World Manga Contest« insgesamt 1.126 Beiträge aus 104 Ländern ein – den Vorgaben entsprechend alle ohne Text.
Der aktuelle »KADOKAWA WORLD MANGA CONTEST« akzeptiert nicht nur wortlose Manga, sondern auch klassische Werke mit Dialogen auf Japanisch, Englisch, Spanisch, Französisch und traditionellem Chinesisch.
Sollte das Programm erfolgreich verlaufen, könnten künftig auch mehr Manga aus Europa auf dem japanischen Markt veröffentlicht werden.
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Via KADOKAWA
© Noriaki Kotoba, Kodansha / Barbarian’s Bride Production Committee
Na ja, das mag der Pessimist in mir sein, aber das wirkt so als hätte man in Japan schon (fast) alles verheizt und sucht nun international, um irgendwas zu haben, um wieder was neues im Portfolio zu haben. Außerdem kann man mit der Internationalität auch nett werben.
Die Bedingungen wären sicherlich auch noch zu klären – also wenn sich da was ergibt, wie das mit Lizenzen und der Bezahlung aussieht meine ich.
Zeichen ist nicht meine Stärke, aber schreibe eine kleine Serie, Fantasie. Leider interessiert sich keiner dafür😅. Hoffe iwan fällt es einem anime Autor auf, selbst Wenn’s nicht reicht.
Ich wünsche dir viel Glück, bleib am Ball, viellecht wird’s was!
Danke, schreibe ,,The new Kingdom« bei Wattpad, und dem Namen blackswanhabi, gerne mal rein schauen bei interesse
Kadokawa macht meiner Meinung nach am besten Yuri und CGDCT Animeadaptionen.
Ich finde das voll cool!
toller chance!
Was habe der schlecht umgesetzte Klischee-Vertreter dort oben mit einem Manga-Hit zu schaffen?