Bereits vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, dass das Studio ufotable der Steuerhinterziehung angeklagt wurde. Mittlerweile wurde der Gründer des Unternehmens, Hikaru Kondo, vernommen.
Wiederholt Einnahmen unterschlagen
Im Bezirksgericht Tokio war der 51-Jährige in einer vorläufigen Anhörung geständig, sowohl gegen das Körperschaftssteuergesetz als auch das Verbrauchsteuergesetz verstoßen zu haben, indem er 138 Millionen Yen (in etwa 1,06 Millionen Euro) an Steuerzahlungen unterschlug.
Kondo entschuldigte sich und gab an, davon ausgegangen zu sein, die Hinterziehung würde dem Studio keinen Ärger einbringen. Ufotable soll zwischen 2015 und 2018 wiederholt Einnahmen aus Cafés und Merchandise versteckt haben, um sich gegen Geschäftsrückgänge abzusichern.
Schon nach der formellen Anklage gegen Kondo am 9. Juli 2021 bestätigte ufotable, eine korrigierte Steuererklärung eingereicht und den Betrag beglichen zu haben. In früheren Berichten variiert der geschuldete Betrag zwischen 137 und 139 Millionen Yen.
Kondo, der das Anime-Studio ufotable im Jahr 2000 gründete, trat im Mai 2019 von seiner Rolle als Vorsitzender des Exekutivkomitees von Machi Asobi, einer Veranstaltung in Tokushima, für die ufotable einst der Hauptorganisator war, zurück.
Die Anime-Schmiede ufotable ist vor allem für die Adaption des Shonen-Manga »Demon Slayer« sowie zahlreiche Werke aus der »Fate/«-Reihe, darunter die »Heaven’s Feel«-Filme, bekannt. Darüber hinaus verkauft das Unternehmen Merchandise-Artikel für selbst produzierte Anime und betreibt eine Reihe von Cafés, in denen es einen Teil seiner Waren verkauft.
Via NHK, ANN
Titelbild: ©Koyoharu Gotoge / SHUEISHA, Aniplex, ufotable
Ja, stimmt. Das war der Typ, der das Geld in seinem Safe zuhause gebunkert hat. Er wollte dem Studio also keinen Ärger einbringen … das ist ja sehr nett und löblich. Dass die Steuerhinterziehung an sich keine so tolle Sache ist, kam ihm wohl nicht in den Sinn.
Aha, deswegen sehen deren Anime oft ganz gut aus. Nun ja, mal sehen ob der »Federball« Effekt noch reinknallt und sie das irgendwann zurückgezahlt (welch Ironie) bekommen. xD
Hat er gut gemacht anders verdient man ja kein geld bei den ganzen Steuern Politik ist in fast jedem land für die Tonne
Du Schüft🧐
Das kann den Angestellten nicht passieren.. Denen wird so wenig gezahlt, dass die gar keine Steuern zahlen..
Zynismus Ende.