In den USA geraten japanische Manga zunehmend ins Visier von Buchverboten an öffentlichen Schulen. Auch mehrere international bekannte Reihen bleiben davon nicht verschont. Wir fassen nachfolgend die Details zusammen.
Zahlreiche Manga aus Schulbibliotheken entfernt
Laut einer am 8. Oktober 2026 veröffentlichten Auswertung von PEN America zählen »Fire Force«, »Soul Eater«, »Attack on Titan«, »InuYasha«, »Ranma 1/2« und »Assassination Classroom« zu den am häufigsten von Schulbuchverboten betroffenen Werken des Schuljahres 2025/2026.
Besonders stark traf es Mangaka Atsushi Ohkubo, den Schöpfer von »Fire Force« und »Soul Eater«. In vier Schulbezirken wurden mindestens 106 Verbotsfälle zu 57 seiner Einzelbände dokumentiert. Damit belegte er den fünften Platz unter den am häufigsten betroffenen Autoren.
Auch weltbekannte Reihen wie »One Piece«, »Naruto«, »Fullmetal Alchemist« und »Dragon Ball Z« tauchen in der Erhebung auf. Häufig werden dabei ganze Serien aus Schulbibliotheken entfernt, wodurch mehr als 30 Bände auf einmal verschwinden.
Als Gründe für entsprechende Maßnahmen nennt PEN America unter anderem Darstellungen von Sexualität, Gewalt und Geschlechtsidentität. Dabei würden einzelne Bilder oftmals ohne Berücksichtigung ihres erzählerischen Zusammenhangs beurteilt.
Insgesamt dokumentierte die Organisation im Schuljahr 2025/2026 landesweit 11.982 Fälle von Buchverboten an öffentlichen Schulen. Betroffen waren neben Manga auch zahlreiche Romane, Sachbücher und andere Comics.
Die Einschränkungen beziehen sich auf einzelne Schulbezirke beziehungsweise Bildungseinrichtungen und stellen keine landesweiten Verkaufsverbote dar.
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Via PEN America
© Rumiko Takahashi, Shogakukan / Ranma ½ Production Committee
Andere Probleme haben die wohl nicht … na ja, mir ist das sowas von gleichgültig.